Samstag, 30. Mai 2015

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Geringere Preisnachlässe Volkswagen dämpft Rabattschlacht

Golf VII: Volkswagen drückt Rabatte

Niedrigere Rabatte für deutsche Autokäufer: Marktexperten haben im letzten Monat des Vorjahrs einen deutlichen Rückgang der Preisnachlässe für Neuwagen hierzulande ermittelt. Grund ist vor allem die etwas langsamere Gangart von Volkswagen.

Hamburg - Die Durchschnittsrabatte für die 30 meistverkauften Autommodelle sind in Deutschland im Dezember des Vorjahres um 1,4 Prozent auf jetzt 17,6 Prozent gefallen. Das hat das CAR-Center Automotive Research der Universität Essen herausgefunden. Dazu habe vor allem Volkswagen beigetragen.

Die Durchschnittsrabatte seien für den VW Golf von 17,8 Prozent im November auf 14,7 Prozent im Dezember gefallen sind, bei VW Golf Plus von 18,6 Prozent auf 14,5 Prozent, beim VW Polo von 18,3 Prozent auf 14,4 Prozent, bei VW Tiguan von 18,4 Prozent auf 14,6 Prozent und beim VW Touran von 18,7 Prozent auf 14,6 Prozent. Da Volkswagen Börsen-Chart zeigen der bedeutendste Hersteller hierzulande sei, habe allein diese Rabattrücknahme den Gesamtmarkt bewegen können.

Die niedrigeren Rabatte auf VW-Modelle haben dann auch eine deutliche Auswirkung auf den Rabattindex der Forscher. Der Index sank im Dezember auf den Wert 118. Im November stand der Rabatt-Index noch bei 120 Punkten. Zusätzlich zum Rückgang der Rabatte bei den Internetvermittlern, sank im Dezember auch der ausgelobte Kundenvorteil bei den von Herstellern offen beworbenen Sonderaktionen.

"Das beruhigende Signal dabei lautet, dass sich der Rabattwettbewerb nicht verschärft obwohl die Marktsituation nach wie vor angespannt ist", kommentierte Professor Ferdinand Dudenhöffer das Ergebnis Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen.

kst

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