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20.12.2012
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Kooperation
GM und Peugeot bauen zusammen drei Modelle

Produktion bei PSA Peugeot: GM und Peugeot vereinbarten unter anderem den Bau gemeinsamer Vans für Opel, ihre britische Schwestermarke Vauxhall und für PSA Peugeot Citroën
REUTERS

Produktion bei PSA Peugeot: GM und Peugeot vereinbarten unter anderem den Bau gemeinsamer Vans für Opel, ihre britische Schwestermarke Vauxhall und für PSA Peugeot Citroën

Die Opel-Mutter General Motors sowie der französische Autobauer Peugeot kommen bei ihrer Kooperation voran. Drei Modelle wollen beide gemeinsam entwickeln. Die ersten Fahrzeuge sollen 2016 vom Band rollen.

Hamburg - Die beiden Autobauer General Motors Chart zeigen und Peugeot Chart zeigen haben ihre Allianz zur Sanierung des kriselnden Europa-Geschäfts weiter eingegrenzt. Die amerikanische Opel-Mutter und der angeschlagene französische Konzern teilten am Donnerstag mit, sie hätten sich in ihren seit Februar laufenden Verhandlungen auf eine Zusammenarbeit bei drei Fahrzeugmodellen sowie im Einkauf geeinigt. Die Verträge seien nun unterzeichnet worden.

Vor zwei Monaten war noch von vier Modellen die Rede. Die Rüsselsheimer Marke mit dem Blitz und der französische Autobauer leiden besonders darunter, dass wegen der Schuldenkrise in Südeuropa kaum Neuwagen verkauft werden und schreiben rote Zahlen.

Ihre zuvor ebenfalls seit Monaten laufenden Gespräche über eine gemeinschaftliche Sanierung hatten Opel und Peugeot bereits im November auf Eis gelegt, weil sich die Finanzlage bei Peugeot verschlechterte und Frankreich als Gegenleistung für Staatsgarantien den Verzicht auf Massenentlassungen verlangte.

Peugeot hatte 10.000 Stellen streichen und ein Werke nahe Paris dichtmachen wollen. Gewerkschaften in Deutschland und Frankreich hatten befürchtet, dass die beiden Autobauer im Falle einer engeren Allianz noch tiefere Einschnitte vornehmen könnten als bisher schon geplant. Opel kündigte vor kurzem an, sein Werk in Bochum mit über 3000 Beschäftigten in vier Jahren zu schließen.

In den jetzt unterzeichneten Verträgen vereinbarten die beiden Autobauer die Entwicklung gemeinsamer Vans für Opel, ihre britische Schwestermarke Vauxhall und für PSA Peugeot Citroën sowie eine gemeinsame Plattform für emissionsarme Kleinwagen. Zudem ist ein kleiner Familienwagen nach dem Beispiel des Opel-Meriva geplant. Die gemeinsame Entwicklung von Mittelklassewagen nach dem Vorbild des Opel-Insignia wurde aufgegeben. Die ersten Fahrzeuge sollen bis 2016 auf den Markt kommen.

Der gemeinsame Einkauf beschränkt sich auf Europa. Anfangs hatten GM und PSA geplant, den Einkauf von Material und Teilen weltweit im Volumen von insgesamt 125 Milliarden Dollar im Jahr zusammenzulegen.

cr/rtr/dpa

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