Dienstag, 1. September 2015

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Automarkt 2013 Überflieger Hyundai stapelt tief

Willkommen: So verkündet es die Bordelektronik eines Hyundai i30. Auch den Kunden sind die Fahrzeuge aus Korea willkommen. Vor den Folgen der mauen Wirtschaft sind aber auch die erfolgsverwöhnten Koreaner nicht gefeit.
Jürgen Pander
Willkommen: So verkündet es die Bordelektronik eines Hyundai i30. Auch den Kunden sind die Fahrzeuge aus Korea willkommen. Vor den Folgen der mauen Wirtschaft sind aber auch die erfolgsverwöhnten Koreaner nicht gefeit.

Hyundai rechnet für 2013 wegen der stagnierenden Märkte mit sinkenden Absätzen, sagt Europa-Vizechef Allan Rushforth. Auch mittelfristige Ziele wie ein fünfprozentiger Marktanteil in Europa rückten damit außer Reichweite. 

Offenbach - Die Krise auf Europas Automärkten wird 2013 auch den bislang schier unaufhaltsamen Überflieger Hyundai treffen. Für das nächste Jahr rechne das Unternehmen mit sinkendem Absatz, sagte Europa-Vizechef Allan Rushforth. Auch das Ziel, bis 2015 einen Marktanteil von 5 Prozent in Europa zu erreichen, rückt außer Reichweite. "Aufgrund der stagnierenden Märkte müssen wir unsere langfristige Planung neu aufstellen", sagte Rushforth.

Hyundai war 2012 mit der Schwestermarke Kia der große Überflieger auf dem schrumpfenden europäischen Markt. In der EU steigerten die Koreaner ihren Absatz im laufenden Jahr bislang um mehr als 9 Prozent, in Deutschland wurden nach jüngsten Zahlen sogar 14 Prozent mehr Neuwagen von Hyundai zugelassen als vor einem Jahr. 2013 werde Hyundais Marktanteil in der EU aber bei 3,4 Prozent bleiben, sagte Rushforth.

Da er gleichzeitig von einem insgesamt weiter schrumpfenden Markt ausgeht, würde das auch für die Koreaner unter dem Strich weniger Verkäufe bedeuten.

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got/dpa

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