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04.12.2012
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Verkäufe USA
Deutsche Marken gefragter als US-Rivalen

Porsche Cayman S: Die VW-Tochter hat im November in den USA so viele Autos verkauft wie nie zuvor
Porsche

Porsche Cayman S: Die VW-Tochter hat im November in den USA so viele Autos verkauft wie nie zuvor

Die deutschen Autobauer sind im November in den USA deutlich stärker gewachsen als ihre örtlichen Konkurrenten. Allein der Absatz von Porsche legte um mehr als 70 Prozent zu. Insgesamt sind VW, BMW und Co. aber noch weit von den Verkaufszahlen der US-Rivalen entfernt.

New York - Im November stiegen der Verkäufe auf dem wichtigsten Automarkt der Welt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent auf mehr als 1,1 Millionen Stück, wie die Fachzeitschrift "Automotive News" ausrechnete. Die deutschen Hersteller fuhren teilweise so gute Ergebnisse ein wie noch nie.

So hat beispielsweise der Sportwagenbauer Porsche Chart zeigen so viele Autos verkauft wie noch nie zuvor in einem Monat. Mit 3865 Wagen lag der Absatz 71 Prozent höher als vor einem Jahr. Beim größten Zugpferd, der Geländelimousine Cayenne, verdoppelte sich der Absatz im November-Vergleich sogar beinahe. Der SUV war im vergangenen Monat für mehr als die Hälfte der Porsche-Verkäufe verantwortlich. Seit Januar verkaufte die VW-Tochter gut 32.000 Autos in den USA und damit 18 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten 2011.

Auch die Marke Volkswagen Chart zeigen verzeichnete ein steiles Wachstum. Im vergangenen Monat setzten die Wolfsburger 36.728 Autos ab und damit gut 29 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Verkäufe der Marke BMW Chart zeigen stiegen im Vergleich zum November 2011 sogar um 45 Prozent. Daimler Chart zeigen konnte ebenso in den USA zulegen, wenn auch nicht ganz so stark. Der Absatz von Mercedes-Benz legte um 15 Prozent zu.

Absatzboom auch dank "Sandy"

Hintergrund der großen Zuwächse ist eine alternde Wagenflotte, welche die Amerikaner zunehmend zum Kauf eines neuen Wagens zwingt. Hinzu kam, dass viele Autos vom Wirbelsturm "Sandy" hinweggeschwemmt worden waren. Die Fahrer brauchten nun schnell ein neues Gefährt.

Auch die heimische Massenhersteller wurden mehr Wagen los, wenngleich sich die Zuwächse im Vergleich zu den Deutschen und zu manchem japanischen Konkurrenten in Grenzen hielten. Am besten schnitt noch der zum italienischen Fiat-Konzern gehörende Autobauer Chrysler ab mit einem Plus von 14 Prozent. Ford wurde 6 Prozent mehr Wagen los, General Motors Chart zeigen 3 Prozent.

Dennoch sind die Deutschen trotz der hohen Zuwachsraten noch weit von den Absatzzahlen der drei großen US-Hersteller entfernt: General Motors, mit denen VW genau wie Toyota Chart zeigen um den Rang des weltweit größten Autobauers kämpft, setzte im November daheim gut fünfmal so viele Fahrzeuge ab wie die Wolfsburger.

mg/rtr/dpa

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