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29.11.2012
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Autoindustrie
Volkswagen setzt Milliarden Euro gegen Hyundai ein

Von Wilfried Eckl-Dorna

VW Golf, VW Scirocco im Auslieferungsturm in Wolfsburg: Nicht Toyota, sondern Hyundai bereitet dem VW-Konzern derzeit am meisten Sorgen
ddp

VW Golf, VW Scirocco im Auslieferungsturm in Wolfsburg: Nicht Toyota, sondern Hyundai bereitet dem VW-Konzern derzeit am meisten Sorgen

Rund 50 Milliarden Euro investiert Volkswagen in neue Fabriken, Modelle und Motoren. Das soll den Weg zum Weltmarktführer ebnen - und neben Toyota auch den neuen Angstgegner Hyundai-Kia in Schach halten. Denn das Tempo der Koreaner gefährdet VWs Ziele.

Hamburg - Im Verkünden neuer Rekorde hat der Volkswagen-Konzern eine beinahe beängstigende Routine gewonnen. Jüngst verkündete man das beste Quartal der Firmengeschichte, erreichte einen neuen Auslieferungs-Rekordwert in China und lieferte außerdem zwischen Januar und Oktober erstmals mehr als sieben Millionen Fahrzeuge aus.

Vor wenigen Tagen konnten die Wolfsburger schon wieder neue Höchstleistungen verkünden. Diesmal sind es die Investitionen, die Volkswagen trotz Eurokrise weiter in die Höhe schrauben will.

Rund 50 Milliarden Euro will Europas größter Autohersteller in den nächsten drei Jahren in den Automobilbau investieren. Mehr als die Hälfte der Mittel sollen in Deutschland eingesetzt werden, versicherte der Autohersteller.

Solche Aussagen beruhigen die deutsche Belegschaft von Volkswagen Chart zeigen, denen die Stellenstreichungen bei den Konkurrenten Ford Chart zeigen und Peugeot Chart zeigen Sorgen bereiten. Mit dem milliardenschweren Einsatz will Volkswagen seine Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit sichern, betont der Konzern selbst. Ausgeben will Volkswagen das Geld für neue Fabriken, neue Modelle und neue Motoren. Mithilfe dieser Rekordinvestitionen will Volkswagen bis 2018 zum größten und rentabelsten Autohersteller der Welt aufzusteigen - ein Ziel, auf das Volkswagen-Chef Martin Winterkorn seine Mannschaft seit langem einschwört.

Die Ausgangsposition für den Volkswagen-Konzern ist gut, auch wenn die Wachstumsstrategie Risiken birgt. Toyota Chart zeigen und General Motors Chart zeigen, die bisherigen Platzhirsche in der globalen Automobilindustrie, haben zuletzt zwar gute Zahlen vorgelegt. Doch mit dem Wachstum des Volkswagen-Konzerns können sie in den nächsten Jahren nicht mithalten.

Gefährlich werden kann den Wolfsburgern jedoch ein Konkurrent, den die Autowelt bis vor wenigen Jahren kaum ernst nahm: Der koreanische Hyundai-Konzern. Mehrere Studien zeigen, wie schnell die Koreaner wachsen - und was sie besser machen als die etablierten Autoriesen.

Koreaner strotzen vor Selbstbewusstsein

Der koreanische Autohersteller, zu dem neben Hyundai auch noch die Marke Kia zählt, gibt sich in Europa längst nicht mehr handzahm. In Deutschland erhöhen die Koreaner kräftig das Tempo - mit Erfolg. Obwohl der deutsche Markt in den ersten zehn Monaten dieses Jahres leicht zurückging, legten die Verkäufe von Hyundai um 15 Prozent zu.

Das wachsende Selbstbewusstsein der Koreaner kommt auch in einem aktuellen TV-Spot der Hyundai-Tochter Kia zum Ausdruck: Da nutzen Musiker den Kompaktwagen Cee'd als überdimensionales Schlagzeug, während ein Sprecher für das preisgekrönte Design und die Sieben-Jahres-Garantie wirbt. "Kein Wunder also, dass wir eine der schnellstwachsenden Automarken in Europa sind", erklärt die Stimme aus dem Off unverblümt.

Noch hält Volkswagen die Angreifer aus Korea auf Abstand. Die fünf weltgrößten Autohersteller, zu denen Volkswagen längst zählt, werden im laufenden Jahr ihre Marktanteile weltweit ausbauen.

Eine neue Studie des CAR Center of Automotive fasst die aktuelle Dominanz von Toyota, dem Volkswagen-Konzern, der Opel-Mutter General Motors, Renault-Nissan und Hyundai-Kia in Zahlen: Insgesamt 42,6 Millionen Fahrzeuge werden die fünf weltweit größten Automobilhersteller in diesem Jahr rund um den Globus verkaufen. Das entspricht einem Marktanteil von 53,1 Prozent. Im Jahr 2011 verkauften die Großen Fünf noch knapp 39 Millionen Fahrzeuge, ihr gemeinsamer Marktanteil lag bei 50,8 Prozent.

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