Brüssel - Im Oktober wurden in der Europäischen Union rund 959.400 Pkw neu zugelassen und damit 4,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Branchenverband ACEA heute in Brüssel mitteilte. Im September hatte der Rückgang noch bei 10,8 Prozent gelegen.
In den ersten zehn Monaten des Jahres kamen EU-weit gut 10,3 Millionen Autos neu auf die Straße. Das waren 7,3 Prozent weniger als zwischen Januar und Oktober 2011.
Dabei fiel die Entwicklung in den einzelnen Ländern unterschiedlich aus: In Deutschland legte der Absatz diesmal um 0,5 Prozent zu und in Großbritannien sprangen die Neuzulassungen gar um 12,1 Prozent nach oben. Spanien (-21,7 Prozent) und Italien (-12,4 Prozent) verzeichneten hingegen zweistellige Rückgänge. In Frankreich fielen die Neuzulassungen um 7,8 Prozent.
Außerhalb Westeuropas wurden dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge hingegen meist Zuwächse erzielt. Unter den deutschen Herstellern konnten sich Volkswagen
(+1,6 Prozent) und Daimler
(+2,7 Prozent) dem negativen Gesamttrend entziehen. BMW
lag mit einem Minus von 1,7 Prozent immerhin noch über dem Durchschnitt der EU.
Die Opel-Mutter General Motors
verkaufte konzernweit 14,3 Prozent weniger Fahrzeuge. Das lag vor allem an einem kräftigen Minus bei Chevrolet. Opel und Vauxhall verzeichneten einen Rückgang um 12,8 Prozent. Die anderen großen europäischen Hersteller mussten teilweise kräftige Rückgänge hinnehmen.
wed/dapd/dpa
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