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06.11.2012
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Autoindustrie
BMW baut sich flexible Krisenfestung

Von Wilfried Eckl-Dorna

BMW Z4: BMW spürt wie die gesamte Branche "einigen Gegenwind" - und kann im Notfall sehr flexibel reagieren
dapd

BMW Z4: BMW spürt wie die gesamte Branche "einigen Gegenwind" - und kann im Notfall sehr flexibel reagieren

Während Konkurrent Daimler seine Gewinnerwartung senken musste, bleibt der Luxusautohersteller BMW auf Rekordkurs. Doch auch die Bayern rechnen mit schwierigen Zeiten - und wappnen sich mit einem ungewöhnlichen Rezept.

Hamburg - Die Freude am Fahren ist dem Autohersteller BMW auch im dritten Quartal nicht vergangen. Während Erzkonkurrent Daimler Ende Oktober seine Ergebnisprognose kappen und die Renditeziele für 2013 senken musste, läuft es bei den Bayern noch bestens.

Von Juli bis September setzte BMW Chart zeigen 18,8 Milliarden Euro um, um 14 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Gewinn stieg um 16 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Mit 435.000 verkauften Fahrzeugen im dritten Quartal ist BMW auf gutem Kurs, seine für 2012 angepeilte Absatzmarke von 1,7 Millionen Autos zu schaffen. Von Januar bis September haben die Bayern 1,3 Millionen Neuwagen ausgeliefert.

BMW profitiert dabei von steigenden Verkäufen in den USA - und dem rasanten Wachstum in China. Dort hat BMW im September ein Absatzplus von 60 Prozent erzielt - auch wenn das kaum so bleiben kann, wie BMW-Chef Norbert Reithofer unlängst in einem Interview einräumte. Der Markt werde sich "immer weiter normalisieren. Mit allen Konsequenzen", sagte er Ende Oktober gegenüber der Wochenzeitung die Zeit. Doch auch mittelfristig rechnet BMW im Land der Mitte mit zweistelligen Zuwachsraten.

BMW kann sich der Rabattschlacht kaum entziehen

Konkurrent Daimler Chart zeigen hingegen kämpft in dem Markt derzeit mit Problemen - so waren die Verkäufe in China im Oktober leicht rückläufig. Weltweit haben Daimlers Auslieferungen im Oktober aber um 6,2 Prozent zugelegt.

Global gesehen ist BMW jedoch vorsichtig. "Das Umfeld, in dem wir agieren wird rauer. Die Risiken nehmen weiter zu", sagte Reithofer heute bei Bekanntgabe der Quartalszahlen. Auch BMW spüre wie die gesamte Branche "einigen Gegenwind".

Das lässt sich auf den zweiten Blick auch an den Zahlen ablesen. Zwar stieg der Umsatz im dritten Quartal, doch der operative Gewinn der Autosparte sank um gut 9 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro. BMW begründet das mit höheren Forschungsausgaben und dem schärferen Wettbewerb. Auch die Profitabilität der Pkw-Sparte ist im dritten Quartal gesunken: Die Ebit-Marge lag bei 9,6 Prozent, und damit deutlich unter den 11,6 Prozent des ersten Halbjahres.

Im Klartext bedeutet dies: Kunden ordern vermehrt günstige Modelle. Zudem kann sich auch BMW der Rabattschlacht nicht entziehen und gewährt in schwierigen Märkten höhere Nachlässe. Das hatte Reithofer in dem Interview ebenfalls angedeutet. Zwar passen Nachlässe nicht zu Premiumfahrzeugen, erklärte er. Doch BMW könne sich nicht völlig von der Marktentwicklung abkoppeln. "Da hilft keine Rumeierei", sagte Reithofer knapp dazu. Das erklärt auch, warum BMW-Modelle in aktuellen deutschen Rabattstudien durchaus unter den Top 10 zu finden sind.

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