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16.08.2012
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Stammwerk Rüsselsheim
Opel verhandelt über Kurzarbeit

Opel-Stammsitz in Rüsselsheim: Werk derzeit nicht ausgelastet
dapd

Opel-Stammsitz in Rüsselsheim: Werk derzeit nicht ausgelastet

Opel will mit Kurzarbeit auf sinkende Autoverkäufe reagieren. Opel-Manager haben deshalb Verhandlungen über Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzungen mit Gewerkschaft und Betriebsrat aufgenommen. Es geht um das Stammwerk Rüsselsheim.

Rüsselsheim - Der Autohersteller Opel plant angesichts der Flaute auf dem europäischen Pkw-Markt für einen Teil seiner Beschäftigten Kurzarbeit. "Aufgrund der sich verschlechternden Marktsituation in Europa verhandelt die Geschäftsleitung der Adam Opel AG mit dem Betriebsrat und der IG Metall derzeit über das Thema Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung in Rüsselsheim", sagte am Donnerstag ein Sprecher des Unternehmens und bestätigte damit einen Bericht der "Mainzer Allgemeinen Zeitung".

Ein Ergebnis der Verhandlungen mit der Gewerkschaft und der Arbeitnehmervertretung sei kurzfristig zu erwarten, sagte der Sprecher weiter. Die Zeitung berichtete zudem, dass das Unternehmen auch Gespräche über Kurzarbeit in der Motoren- und Getriebefertigung in Kaiserslautern führe. Opel beschäftigt in Rüsselsheim rund 13.000 Mitarbeiter. Im Werk Kaiserslautern arbeiten rund 2500 Menschen.

Opel leidet besonders unter der Absatzkrise in Europa. Im zweiten Quartal hatte die GM -Europa-Tochter 361 Millionen Euro Verlust eingefahren - der US-Autokonzern hat in den vergangenen zehn Jahren in Europa insgesamt 14 Milliarden Dollar verloren. Seit Jahren wird der traditionsreiche Autobauer Opel nun schon saniert, die Debatte um Werksschließungen kocht aber immer wieder hoch - nicht zulezt, weil Opel zuletzt auch auf dem Heimatmarkt in Deutschland weniger Autos verkaufen können als in den Vorjahren. Der Marktanteil sinkt, und das schon seit Jahren.

Zudem leidet Opel darunter, seine Fahrzeuge in den wichtigsten neue Automärkten wie etwa in China nicht verkaufen zu können; die amerikanische Opel-Mutter General Motors Chart zeigen setzt dort auf US-Fahrzeuge.

Ob die mittlerweile zu hohen Fertigungskapazitäten von Opel auch in Deutschland - gemessen am Absatz - künftig durch Fertigung fremder Autos ausgeglichen werden kann, spielt in der aktuellen Entscheidung über Kurzarbeit im Rüsselsheimer Opel-Stammwerk sicher keine Rolle. Laut Plänen von GM könnte Rüsselsheim auf die Produktion zwei französischer Modelle hoffen.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte kürzlich berichtet, GM plane die Modelle des französischen Partners PSA Peugeot Citroën Chart zeigen sehr konkret für die Auslastung der eigenen Werke in Europa und vor allem in Deutschland ein.

kst/apd/rtr

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