Montag, 25. Juli 2016

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In Verhandlung Abu Dhabi will bei Daimler aussteigen

Aussteiger: Emirat Abu Dhabi vor Abschied bei Daimler

Paukenschlag bei Daimler: Das Emirat Abu Dhabi will seine Beteiligung an dem Konzern beenden. Das betrifft sowohl die Daimler AG, dessen Formel-1-Rennstall und auch das gemeinsame Investment beim Elektroautobauer Tesla. Die Verhandlungen laufen.

Hamburg - Das Emirat Abu Dhabi will seine Beteiligung am Automobilkonzern Daimler beenden. Der Staatsfonds Aabar wolle sich aus der Daimler AG, dem Formel-1-Rennstall des Autokonzerns und auch dem gemeinsamen Investment beim Elektroautobauer Tesla zurückziehen, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 20. April).

Derzeit liefen die Verhandlungen über die Modalitäten des Ausstiegs, heißt es in Konzernkreisen. Die Araber hatten im März 2009 gut 9 Prozent der Daimler-Anteile Börsen-Chart zeigen gekauft und waren damit größter Aktionär geworden. Diesen Anteil haben sie bereits auf 3 Prozent reduziert, wollen aber nach Informationen des manager magazins auch den Rest verkaufen.

Am Formel-1-Team von Mercedes ist Aabar mit 40 Prozent beteiligt. Daimlers Anteil am Jahres-Budget des Mercedes-Rennstalls beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Die gemeinsame Tesla-Beteiligung in Höhe von knapp 8 Prozent teilen sich Daimler und Aabar im Verhältnis 60 zu 40. Vor wenigen Wochen bereits hatte der staatliche Energiekonzern Abu Dhabi National Energy seinen 7-Prozent-Anteil an Tesla verkauft.

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