Freitag, 4. September 2015

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Übernahme Volkswagen hat Interesse an Opel

Opel Corsa, Werbefigur Lena: Der VW-Konzern sondierte Preisvorstellungen

Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen hat offenbar mehr Interesse am angeschlagenen Konkurrenten Opel als bislang gedacht. Gegenüber General Motors habe VW durchblicken lassen, auf welchen Wert man Opel taxiere. Die VW-Spitze sei durch angebliches Interesse von Hyundai aufgeschreckt worden.

Hamburg - Volkswagen habe die Opel-Mutter General Motors wissen lassen, auf welchen Wert man den Rüsselsheimer Rivalen taxiere, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 22. Juli). Zu Verhandlungen mit GM sei es indes nicht gekommen, heißt es in Konzernkreisen. Der Autobauer aus dem amerikanischen Detroit habe das Gebot von Volkswagen Börsen-Chart zeigen zu niedrig befunden.

Bislang hatte die VW-Spitze reale Kaufpläne für Opel stets verneint. Doch der Vorstand um Konzernchef Martin Winterkorn sei durch angebliches Interesse des aufstrebenden koreanischen Autoherstellers Hyundai aufgeschreckt worden, berichten VW-Manager.

Aus Detroit sei berichtet worden, die Koreaner sprächen mit GM bereits über Opel. General Motors hatte die Spekulationen über die europäische Tochter durch halbherzige Dementis eines Verkaufsplans eher genährt als beendet.

Opel stand bereits Ende 2009 kurz vor einem Verkauf. Damals war die Übernahme der GM-Tochter durch den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna schon so gut wie perfekt. Doch Vorstand und Aufsichtsrat von General Motors stoppten den Verkauf kurz vor Unterschrift der Verträge.

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