Mittwoch, 29. Juni 2016

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Gerüchte um mysteriösen Tesla-Fighter Faraday Future hebt den Vorhang - ein bisschen

Faraday Future: Mehr als Andeutungen lässt der Tesla-Konkurrent bislang nicht raus
Twitter / Faraday Future
Faraday Future: Mehr als Andeutungen lässt der Tesla-Konkurrent bislang nicht raus

Viel mehr als milliardenschwere Pläne und Versprechungen hat der mysteriöse Tesla-Konkurrent Faraday Future (FF) bislang noch nicht geliefert. Dennoch blicken Autoexperten aus der ganzen Welt fasziniert auf alles, was von dem kalifornischen Startup nach draußen dringt. Schließlich kommt es selten vor, dass ein Unternehmen aus dem Nichts heraus den Bau einer Ein-Milliarden-Dollar teuren Fabrik ankündigt. Und das nicht nur neue Elektroautos bauen, sondern auch gleich aktuelle Mobilitäts- und Besitzmodelle umwälzen will.

Kurz vor der Eröffnung der Elektronikmesse CES, auf der Faraday seine Pläne am Montag konkretisieren will, heizt der Branchenneuling die Spekulationen nun noch einmal an. Mit zwei kurzen Videos, in denen Farady Future, kurz FF, einen - wenn auch nebulösen - Ausblick auf das gibt, was die Kunden zu erwarten haben.


Dabei beweist FF, das nach eigenen Angaben sowohl bei BMW Börsen-Chart zeigen als auch Tesla Börsen-Chart zeigen und SpaceX Experten abgeworben hat, dass es die Marketingklaviatur bestens beherrscht. Viel mehr als vage Umrisse und ein Logo sind in den Videos nämlich nicht zu sehen - der mysteriöse Tesla-Fighter bleibt schemenhaft.

Die Ansprüche sind umso höher: Man wolle die automobile Erfahrung neu definieren, heißt es aus dem kalifornischen Start-up, das nach eigenen Angaben mittlerweile rund 500 Beschäftigte hat. Dahinter soll Jia Yueting, der Gründer des chinesischen Online-Videodienstes Leshi Television stehen, das als Netflix Chinas gilt.

Dass FF auf der in diesem Jahr sehr Automobil-lastigen CES bereits einen Prototypen vorstellen wird, bezweifeln Experten allerdings. Ursprünglich hatte das Start-up seinen ersten von zunächst sieben Wagen nämlich erst für 2017 angekündigt. Und auch die Fabrik besteht bislang lediglich auf dem Papier.

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