Berlin - "Unser Formel-1-Engagement steht nicht zur Debatte", sagte Konzernsprecher Jörg Howe der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabbericht. In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" hatten die Daimler-Aktionäre DWS und Union Investment einen Ausstieg des Werksteams Mercedes gefordert.
Die beiden Fondsgesellschaften kritisieren die hohen Kosten und den ausbleibenden Erfolg des Rennstalls. "Wir haben neue Strukturen geschaffen, um langfristig erfolgreich zu sein und um bald wieder vorne mitzufahren", sagte Howe der Zeitung.
Er verwies darauf, dass Daimler
zur diesjährigen Saison den Österreicher Toto Wolff als Nachfolger von Motorsportchef Norbert Haug geholt habe. Ex-Weltmeister Niki Lauda wurde neuer Vorsitzender des Aufsichtsgremiums des Rennstalls.
Daimler war 2010 mit dem Werksteam Mercedes wieder in die Formel-1-Rennserie eingestiegen. Mercedes gewann seitdem jedoch nur einen Grand Prix und belegte in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft 2012 nur Rang fünf. 2013 stehen die Fahrer Nico Rosberg und Lewis Hamilton unter Vertrag.
la/dpa
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