Frankfurt - BMW
und Toyota
wollen bei der Entwicklung neuer Technologien und eines Sportwagens zusammenarbeiten. Heute unterzeichneten die Partner einen entsprechenden Vertrag, wie die Konzerne mitteilten.
Die Vereinbarungen folgen einer im Juni 2012 unterzeichneten Absichtserklärung und umfassen die Entwicklung von Brennstoffzellen, von Leichtbau-Technologien und der gemeinsamen Forschung bei Batterien. Bis 2020 soll die Entwicklung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugsystems abgeschlossen sein, heißt es in einer Presseaussendung. Zudem wollen beide Unternehmen gemeinsame Codes und Standards für die dafür notwendige Wasserstoff-Insfrastruktur entwickeln.
Gemeinsam forschen beide Unternehmen künftig auch an neuen Batterien für Elektroautos. Ziel ist es, eine Lithium-Luft-Batterie zu entwickeln, deren Energiedichte weit höher ist als die der aktuellen Lithium-Ionen-Akkus. Außerdem wollen BMW und Toyota bis Ende 2013 eine Machbarkeitsstudie zu einer gemeinsamen Plattform für einen mittelgroßen Sportwagen durchführen.
Der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Norbert Reithofer, sagte, die gesamte Automobilindustrie stehe wegen des anstehenden technologischen Umbruchs vor großen Herausforderungen. "Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein, um beide Unternehmen auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu halten". Toyota-Präsident Akio Toyoda erklärte, dass beide Unternehmen Fortschritte machen. "Bald werdne wir die Früchte dieser Zusammenarbeit ernten", so Toyoda.
BMW und Toyota arbeiten schon länger zusammen und vertiefen nun ihre Kooperation. Ende 2011 vereinbarten die Konzerne eine Zusammenarbeit bei umweltfreundlichen Autos und Technologien.
wed/dpa/dapd/rtr
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