Eisenach - Im Thüringer Werk des Autoherstellers Opel in Eisenach beginnt heute offiziell die Produktion des Kleinwagens Adam. Das Modell gilt als Hoffnungsträger der krisengeplagten Tochter des US-Konzern General Motors (GM)
. Zu der feierlichen Veranstaltung werden unter anderen der GM-Vizechef und Opel-Aufsichtsratsvorsitzende Steve Girsky, der amtierende Opel-Vorstandschef Thomas Sedran und Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) erwartet.
In dem Werk arbeiten etwa 1600 Beschäftigte. Bislang wird dort nur der Kleinwagen Corsa gebaut. Dessen Produktion läuft künftig parallel zur Adam-Herstellung. Opel hatte dazu kräftig in den Standort investiert. Allerdings war wegen der schwachen Nachfrage nach dem Corsa zu Beginn des neuen Jahres in Eisenach planungsgemäß die Nachschicht gestrichen und auf eine Zwei-Schicht-Produktion umgestellt worden.
Betriebsratschef Harald Lieske rechnet für 2013 mit einer Auslastung des Werks zu zwei Dritteln. Damit liefen zwischen 120.000 und 130.000 Autos pro Jahr vom Band. Das könne sich aber mit steigenden Bestellungen für den Adam ändern. Bislang sei die Auftragslage gut, so Lieske.
mg/dapd
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