Mulallys Ziel ist es, Ford in die Topliga der Autobauer zu führen. Die Verkäufe sollen bis 2015 auf rund 8 Millionen Autos jährlich steigen. Vor allem in den Schwellenländern Asiens will das Unternehmen zulegen. Das ist eine Kampfansage an das Führungstrio Toyota, General Motors und Volkswagen. Die drei Autoriesen schlagen dort einen guten Teil ihrer Fahrzeuge los. Ford, so erklärte das Management, sei auf gutem Wege, sein Ziel zu erreichen.
Ford ist der einzige amerikanische Autobauern, der sich 2009 dem Insolvenzverfahren entziehen konnte. Während sich die Konkurrenten General Motors
und Chrysler nur über staatlich kontrollierte Konkursverfahren sanierten konnten, hatte Ford-Chef Alan Mulally dem Konzern schon vor der Finanzkrise einen hohen Kreditrahmen gesichert und Marken wie Aston Martin, Jaguar, Landrover ud Volvo
verkauft.
Stattdessen plant Mulally den Konzern um die Kernmarke Ford neu aufzustellenund sich, ähnlich wie Volkswagen
, auf wenige Plattformen als technische Basis für die verschiedenen Modelle zu konzentrieren. Darüber hinaus plant Ford, ähnlich wie Toyota
, die Zulieferer enger an den Konzern zu binden.
krk/rtr/dpa
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