Von Michael Freitag
Hamburg - Es gehe um eine Beteiligung in Höhe von 5 bis 10 Prozent, heißt es in Konzernkreisen. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (23. Dezember) im Handel ist. Auch die Chinesen hätten gesteigertes Interesse daran, ein größeres Aktienpaket zu übernehmen. Als Favorit gilt Staatsfonds China Investment Corporation (CIC).
Bislang waren die Verhandlungen stets gescheitert. 2009 kam den Chinesen zum Beispiel der Staatsfonds Aabar aus Abu Dhabi zuvor. Um die Beteiligung diesmal zum Abschluss zu bringen, habe Daimler-Finanzchef Bodo Uebber kürzlich eine Investmentbank beauftragt, berichten Manager des Autobauers. Gleichzeitig arbeiten die Stuttgarter daran, ihr Joint Venture mit dem chinesischen Autohersteller Baic auszubauen.
Konzernchef Zetsche hoffe, dass Daimler durch die Beteiligung eines chinesischen Investors auch die Beziehung zur Staatsregierung in Peking verbessern könne, heißt es in Unternehmenskreisen. Ein zusätzlicher Großaktionär stabilisiere darüber hinaus die Aktionärsstruktur. Der Block freundlich gesinnter Anteilseigner könnte damit auf rund 30 Prozent wachsen und die Gefahr einer feindlichen Übernahme verringern.
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