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11.12.2011
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Autohersteller

BMW spricht mit GM über Kooperation

Einsteigen, bitte: Bei der Zukunftstechnologie Brennstoffzelle will BMW offenbar mit GM zusammenarbeiten. Im Bild die Karbonkarosserie von BMWs Elektroauto i3

Einsteigen, bitte: Bei der Zukunftstechnologie Brennstoffzelle will BMW offenbar mit GM zusammenarbeiten. Im Bild die Karbonkarosserie von BMWs Elektroauto i3

Nach einer Motorenkooperation mit Toyota angelt sich BMW offenbar den nächsten Partner: Einem Bericht zufolge wollen die Bayern mit General Motors bei Brennstoffzellen zusammenarbeiten. BMW bestätigt vorerst nur Gespräche über Zukunftstechnologien.

München - Der Autobauer BMW Chart zeigen spricht mit der amerikanischen Opel-Mutter General Motors (GM) Chart zeigen über eine Zusammenarbeit. "Wir sprechen mit GM über verschiedene Themen bei Zukunftstechnologien", sagte ein Konzernsprecher am Wochenende auf dpa-Anfrage. Nicht kommentieren wollte er einen Bericht der "Wirtschaftswoche", wonach ein Kooperationsvertrag zwischen den beiden Autokonzernen kurz vor dem Abschluss steht.

Das Blatt berichtete am Wochenende unter Berufung auf Branchenkreise, BMW werde künftig Zugang zur Brennstoffzellen-Technologie von GM erhalten und sich im Gegenzug an den Forschungskosten in diesem Bereich beteiligen. Die Verhandlungen liefen auf Hochtouren und seien weit fortgeschritten. Nach der Automesse in Detroit Mitte Januar solle die Partnerschaft mit einer Absichtserklärung besiegelt werden. Auch zu diesen Details wollte der BMW-Sprecher nichts sagen.

BMWs US-Absatz soll jährlich um 25 Prozent steigen

Der neue BMW-Chef für die USA, Ludwig Willisch, strebt ein Absatzwachstum in den Vereinigten Staaten von 25 Prozent an. "Mittelfristig erwarten wir 300.000 verkaufte Autos der Marke BMW jährlich", sagte Willisch der Fachzeitschrift Automotive News Europe.

Laut Informationen aus Konzernkreisen erwartet BMW dieses Ziel bereits für 2013/2014. In diesem Jahr peilt die BMW Group für ihre Kernmarke BMW laut Willisch 240.000 verkaufte Einheiten im US-Markt an - nach 220.100 im Jahr 2010. Damit will sich BMW die erste Position im US-amerikanischen Premium-Segment erkämpfen.

Wegen des Nachfragebooms bei Luxusautos fallen die Weihnachtsferien bei Premiumautoherstellern kürzer aus. BMW verkürzt seine Werksferien in München, Regensburg, Oxford und Spartanburg auf eine Woche. Andere Werke würden aufgrund anstehender Wartungsarbeiten etwas länger geschlossen.

Bei Mercedes, Audi und Porsche haben Mitarbeiter über die Weihnachtszeit ebenfalls alle Hände voll zu tun. Die Werke sind gut ausgelastet. Auch die deutsche GM-Tochter Opel verkürzt die Weihnachtsferien im Werk Bochum.

wed/dpa-afx

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