Mittwoch, 27. Juli 2016

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Zinswende in USA Fed erhöht Zinsen - die Zinswende ist da

Fed-Chefin Janet Yellen: Erste Zinserhöhung seit fast 10 Jahren

Die Fed hat mit ihrer ersten Leitzins-Erhöhung seit fast zehn Jahren das Kapitel "Finanzkrise" beendet. Risiken bleiben jedoch. Deshalb verspricht Fed-Chefin Yellen, weiterhin vorsichtig zu sein - Dow und Dax legen zu.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erhöht nach sieben Jahren extrem billigen Geldes erstmals wieder ihre Leitzinsen. Die kurzfristigen Zinsen steigen um zunächst 0,25 Prozentpunkte auf ein Niveau zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Dies teilte der Offenmarkt-Ausschuss der Fed nach seiner Dezember-Sitzung am Mittwoch in Washington mit. Der Beschluss der Notenbanker fiel einstimmig. An der Börse reagierten die Indizes mit deutlichen Kursgewinnen. Der US-Leitindex Dow Jones Börsen-Chart zeigen legte nach der Zinsentscheidung um 1,3 Prozent zu und stieg über die Marke von 17.700 Zählern, während der deutsche Leitindex Dax Börsen-Chart zeigen bereits im nachbörslichen Handel am Mittwoch um 1,7 Prozent kletterte und die Marke von 10.600 Punkten übersprang. Am Donnerstag setzte der Dax seine Erholung fort.

Ausblick von Janet Yellen erfreut Anleger - "Fed wird vorsichtig vorgehen"

Fed-Chefin Janet Yellen hat nach der ersten Leitzinsanhebung seit der Krise weitere "graduelle" Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Die Zinsen sollten schrittweise steigen, sagte Fed-Präsidentin Janet Yellen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington. Ein einfaches Kriterium, an dem weitere Schritte festgemacht werden könnten, gebe es aber nicht. Ohne eine Verminderung der geldpolitischen Stütze gäbe es die Gefahr, dass die Wirtschaft überschieße.

Der erste, nun gemachte Schritt sollte nicht überbewertet werden, sagte Yellen. Es handele sich um eine kleine Zinserhöhung. Die Fed werde die Märkte genau beobachten und auch künftig vorsichtig vorgehen.

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