Donnerstag, 29. September 2016

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Zehn spektakuläre Skywalks in den Alpen Sichere Wege in den Abgrund

Skywalks sind Geschmacksverstärker fürs Gebirge: Die schwindelerregenden Wege ragen über steile Felswände, durch Glasböden geht der Blick Hunderte Meter in die Tiefe. Auf diesen Aussichtsplattformen wackeln die Knie!

Als 2007 der Grand Canyon Skywalk gebaut wurde, galt er sofort als spektakuläre Attraktion. Und verschaffte den luftigen Aussichtsplattformen über dem Abgrund noch einmal jede Menge Aufmerksamkeit. Auch in den Alpen gibt es zahlreiche Konstruktionen aus Stahl und Glas, die besonders ausgesetzt sind und für einen Adrenalinstoß sorgen. Für die Ferienregionen sind die Skywalks touristische Aushängeschilder.

Hier ist eine Auswahl der besten Schwindelerreger.

1. Gut dosierbar: 5 Fingers, Dachsteingebirge

5 Fingers heißt die Aussichtsplattform im Dachsteingebirge. Ein sinniger Name, denn die fünf Wege des Skywalks, die über den Abgrund ragen, ähneln der Form einer Hand.
Leo Himsl/ TMN
5 Fingers heißt die Aussichtsplattform im Dachsteingebirge. Ein sinniger Name, denn die fünf Wege des Skywalks, die über den Abgrund ragen, ähneln der Form einer Hand.
Vor allem in Österreichs Bergen sind heute Bühnen aus Glas und Stahl in den Fels geschraubt, die den Blick vorbei an den eigenen Füßen in die Tiefe erlauben. Eine der spektakulärsten greift am 2108 Meter hohen Krippenstein im Dachstein-Massiv wie eine Hand in den Abgrund. Auf den 5 Fingers lässt sich der Kick selbst dosieren.

Die Stege ragen bis zu acht Meter über die Bruchkante hinaus und bieten eine tolle Aussicht auf den Hallstätter See. Der Boden eines Fingers besteht aus Glas und gibt den Blick frei auf den 400 Meter tiefer liegenden Ort Krippenbrunn. Auf einem der Finger können sich die Besucher für ein Erinnerungsbild in einen Bilderrahmen stellen.

Kunstvoll: Triassic Park Waidring

Einen Skywalk in Form einer Fächerkoralle kann man im Triassic Park Waidring in den Chiemgauer Alpen erleben.
Rudi Manesch/ TMN
Einen Skywalk in Form einer Fächerkoralle kann man im Triassic Park Waidring in den Chiemgauer Alpen erleben.
Wie die Äste einer Koralle zieht sich der bunte Bodenbelag über den Skywalk. Wer sich traut, verlässt ihn und spaziert über den Gitterrost oder auf der großen begehbaren Glasfläche. Die drei verschiedenen Materialien sollen in 1600 Metern Höhe dafür sorgen, dass auch nicht schwindelfreie Personen den Schritt auf die Plattform wagen. Sie liegt 70 Meter freischwebend über dem Grund.

Die Fächerkoralle nimmt Bezug auf das Thema des Triassic Parks, der sich mit prähistorischen Lebensformen befasst. Es gibt naturkundliche Wanderwege, Ausstellungen und Erkundungsbereiche, in denen man sich mit der Zeit der Trias auseinandersetzen kann (und ja, natürlich auch Saurier-Figuren).

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