Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Ostfriesland schafft Platz So löste VW sein 20.000-Parkplätze-Problem

Autoterminal neben dem VW-Werk in Emden: "Mehr Parkplätze als nötig"

Europas größter Autokonzern Volkswagen Vz. Börsen-Chart zeigen hat die Suche nach Parkplätzen für fabrikneue Autos in Ostfriesland mit Erfolg abgeschlossen. Es gebe jetzt ausreichend Stellflächen für die Zwischenlagerung von Neuwagen, sagte ein Sprecher des Emder VW -Werks am Freitag. Zuvor hatte darüber die "Emder Zeitung" berichtet.

Wegen Nachschubproblemen bei Klappen für Handschuhfächer hatte VW zunächst mit rund 20 000 Passat-Modellen gerechnet, die bis zu einer Nachrüstung zwischengeparkt werden sollten.

"Täglich kamen 50 Anrufe mit Angeboten"

Der Bedarf sei deutlich geringer, es gebe Angebote von Speditionen und zusätzlich werde mehr Platz auf dem Werksgelände geschaffen, sagte Werksprecher Jan Wurps: "Täglich kamen 50 Anrufe mit Angeboten über mehrere Tausend Stellplätze."

Der Materialengpass war wegen des Brandes einer Produktionshalle bei einem Zulieferer in Tschechien vor drei Wochen entstanden. Für leichte Entspannung hat nach weiteren Angaben die Lieferung von Klappen aus einem VW-Werk in China gesorgt.

Entlastung sollen auch acht produktionsfreie Tage des Werks im März und April wegen der schlechten Absatzlage bringen. Ob diese Ausfalltage unter Kurzarbeit fallen, sei noch unklar, sagte Wurps. Er erwarte mit dem Anlauf des neuen Modells Arteon nach Ostern einen Anstieg der Produktion

la/dpa

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