Mittwoch, 22. August 2018

Zwischen Mindestlohn und 500.000 Euro Preisgeld Das verdienen Tour-de-France-Fahrer

Chris Froome (Mitte), Tour-Seriensieger der vergangenen Jahre, in ungewohnter Schieflage

Fünf Siege in sechs Jahren Tour de France - das britische Team Sky ist so etwas wie der FC Bayern München der Radsportwelt. Jahr für Jahr zogen zuletzt die anderen Mannschaften aus, die Dominanz der Herren in schwarz und weiß zu brechen; Jahr für Jahr prallten fast alle Attacken an der individuellen Klasse der Sky-Fahrer ab. Auch 2018 deutet aktuell alles auf einen erneuten Triumph der Männer von der Insel hin, wenngleich nicht Seriensieger Christopher Froome, sondern dessen Adjutant Geraint Thomas die Gesamtwertung anführt.

Nicht nur Skys Erfolge auf der größten Bühne des Radsports legen den Vergleich mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister nahe; auch finanziell sind die Briten - soweit die Daten für solch einen Vergleich vorliegen - dem Rest der Konkurrenz entrückt. Fast 31,1 Millionen Pfund (damals 36,5 Millionen Euro) ließen sich die Hauptsponsoren Sky, Sky Italia und 21st Century Fox im Jahr 2016 das gemeinsame Radsport-Projekt kosten (neuere Bilanzen liegen derzeit nicht vor).


Lesen Sie hier: Das kostet eine Fahrrad-Ausrüstung für die Tour de France


Zum Vergleich: Das Team Ag2r La Mondiale, dessen Fahrer Romain Bardet vor der Tour zu den größten Konkurrenten von Christopher Froome gezählt wurde, kommt laut einer Analyse des Radsport-Blogs "The Inner Ring" auf ein Jahresbudget von gut 15,5 Millionen Euro, Konkurrent Cofidis bleibt knapp unter der 10-Millionen-Marke.

Wie viel Geld geht davon an die Fahrer? Was verdienen die Stars und was aufstrebende Jungfahrer? Und wie stark lohnt sich ein Sieg bei einer großen Rundfahrt finanziell? Eine Übersicht:

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH