Freitag, 15. Dezember 2017

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Vom Stahlriesen zum Aufzugskonzern Aufzüge ohne Seil - so will Thyssen den Hochhaus-Bau revolutionieren

Im Hyperloop hoch und quer durch Wolkenkratzer: So will Thyssen den Hochhaus-Bau revolutionieren
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ThyssenKrupp

Mit Magnetkraft in die Höhe: Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat im Rottweiler Testturm am Donnerstag ein seilloses Aufzugsystem vorgestellt. Die 160 Jahre lange Ära der Seilaufzüge komme zum Ende, sagte der zuständige Spartenchef von Thyssenkrupp, Andreas Schierenbeck, am Donnerstag. Die nun vorgestellten neuartigen Aufzüge werden durch Magnetschwebetechnik transportiert.

Die Vorteile des Systems: Mehrere können in einem Schacht verkehren. Auch horizontale Bewegungen sind möglich, um zum Beispiel Gebäude miteinander zu verbinden. (siehe Bilderstrecke).

Im Rottweiler Testturm fahren drei Aufzugkabinen auf zwei miteinander verbundenen vertikalen Schienen in die Höhe. Zunächst dürfen sie aber noch nicht von Personen benutzt werden. In erster Linie für Tests dieses Systems mit dem Namen "Multi" wurde der 246 Meter hohe Turm gebaut, der bereits seit Dezember für Versuche mit herkömmlichen Aufzügen in Betrieb ist.

In der Aufzugbranche in Deutschland gehört Thyssenkrupp nach Angaben der IG Metall zu den vier größten Unternehmen neben Kone, Otis und Schindler.

la/dpa

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