Mittwoch, 19. Dezember 2018

Deutsche Telekom Scout-Verkauf bringt 1,5 Milliarden Euro

Wohnungsbesichtigung in Berlin: Die Telekom-Tochter Scout24 hat sich auf verschiedenen Märkten etabliert

Die Deutsche Telekom hat den Verkauf der Mehrheit an Scout24 bestätigt. US-Finanzinvestor Hellman & Friedman überweist den Bonnern 1,5 Milliarden Euro für die Internetportale.

Bonn - Die Telekom verkauft ihre Internetanzeigengruppe Scout24 an den amerikanischen Finanzinvestor Hellman & Friedman, wie vorab von manager magazin online gemeldet. Dem Bonner Konzern fließen aus dem Verkauf von 70 Prozent der Scout-Gruppe 1,5 Milliarden Euro zu, wie die Telekom am Donnerstag mitteilte. Dabei wurde ein Unternehmenswert von zwei Milliarden Euro zu Grunde gelegt.

"Mit Hellman & Friedman haben wir den richtigen Partner für die weitere Entwicklung von Scout24 gefunden", sagte Telekom-Chef Rene Obermann. Der Verkauf soll im ersten Quartal 2014 unter Dach und Fach sein.

Hellman & Friedman ist in Deutschland als Medieninvestor bekannt. Die Amerikaner waren bis 2010 mit einem Minderheitsanteil am Verlagskonzern Axel Springer Börsen-Chart zeigen beteiligt, der sich zwischenzeitlich auch für Scout24 interessierte. Von 2003 bis 2007 war die Gesellschaft Mehrheitsaktionär von ProSiebenSat.1 Börsen-Chart zeigen.

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