Mittwoch, 29. Juni 2016

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Super Bowl 131 BMW, 20 Jahre Merkel: Was man statt eines Werbespots beim Super Bowl kaufen könnte

20 Jahre Merkel, 131 BMW: Was man statt eines 30-Sekunden-Spots beim Super Bowl alles kaufen kann
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AFP

Sie gehören zu den kostbarsten Minuten im Welt-Fernsehen: die Werbe-Spots beim Super Bowl. 5 Millionen Dollar müssen Werbetreibende pro 30 Sekunden in diesem Jahr bezahlen. Verglichen mit der Reichweite, die die Spots seit Jahren erreichen, ist das gar nicht mal übertrieben teuer - im vergangenen Jahr schalteten 114,4 Millionen Menschen zum Meisterschaftsspiel im American Football ein.

Etwa die Hälfte von ihnen, so sagt Werbeagentur-Gründer Rob Siltanen , schalte laut verschiedener Studien nur deshalb ein, um die Werbeanzeigen zu sehen: "Ich glaube seit langer Zeit, dass der Super Bowl eines der klügsten Investments ist, das ein Unternehmen überhaupt machen kann." Disclaimer: Siltanen hat selbst verschiedene Super-Bowl-Spots erstellt.

Unternehmen müssten zwar neben den reinen Werbepreisen häufig auch hohe Produktionskosten für die Spots mitbringen - und liefen obendrein Gefahr, dass ihre Werbeanzeigen am Montagmorgen nach dem Spektakel von allerlei Experten vernichtend bewertet würden. "Aber wenn Sie Ihrer Marke oder Ihrem Produkt sofort zur ultimativen Bekanntheit und dem Buzz einer Milliarde Bienen verhelfen wollen, gibt es nichts Besseres als den Super Bowl."

Bei einem Preis von 5 Millionen Dollar pro 30 Sekunden dürften einige Unternehmens-Verantwortliche allerdings

schlucken - nicht zuletzt, weil zumindest in Deutschland selbst Dax-Chefs ein ganzes Jahr arbeiten müssen, um diese Summe zu verdienen. Wir stellen diese Summe in einen Kontext: Was könnte man statt eines Super-Bowl-Werbespots kaufen?

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