Montag, 18. Februar 2019

Studie Mittelstand will 2014 kräftig investieren

Mittelstand: 34 Prozent der Unternehmen planen, die Belegschaft aufstocken

Der deutsche Mittelstand will im kommenden Jahr kräftig investieren. Das geht aus einer Banken-Studie hervor. Demnach erreichen die Investitionsabsichten "den höchsten Wert seit dem Jahr 2000".

Berlin - Angesichts guter Geschäftsaussichten und niedriger Zinsen wollen so viele deutsche Mittelständler investieren wie seit 13 Jahren nicht mehr. Fast 79 Prozent wollen in den kommenden sechs Monaten Geld in ihr Unternehmen stecken, ergab eine repräsentative Umfrage unter Inhabern und Geschäftsführern von 1501 Betrieben.

"Damit erreichen die Investitionsabsichten der Mittelständler den höchsten Wert seit dem Jahr 2000", hieß es zu der von DZ Bank, WGZ Bank und Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gemeinsam ausgewerteten Studie. 29 Prozent wollen dabei mehr ausgeben als im zurückliegenden halben Jahr.

34 Prozent der Unternehmen planen zudem, die Belegschaft aufstocken. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Umfrage 1995.

Allerdings fürchten viele Mittelständler, Schwierigkeiten beim Finden von geeignetem Personal zu bekommen: 57 Prozent sehen den Fachkräftemangel als Problem an. Sorgen machen sich vor allem die Metall-, Automobil- und Maschinenbaubranche, das Baugewerbe und die Agrarwirtschaft. Die steigenden Energiekosten und die bürokratischen Hemmnisse werden ebenfalls Probleme gesehen.

Die Betriebe haben das nötige Kleingeld für Investitionen. Die Eigenkapitalquote - auf Basis der Jahresabschlüsse 2012 - erreichte mit 23,5 Prozent das höchste Niveau seit Beginn dieser Erhebung 2001. "Der Mittelstand ist gut kapitalisiert für die Herausforderungen der nächsten Jahre", sagte BVR-Vorstand Andreas Martin.

ts/rtr

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