Mittwoch, 29. Juni 2016

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Kampf gegen Schimmel im Haus Infrarot-Thermometer deckt Wärmebrücken auf

Wärmebrücken: Unter dem Fenster oder in Zimmerecken gelangt warme Raumluft leichter nach außen - dort kann Schimmel entstehen. Ein Infrarot-Thermometer kann bei der Suche nach Wärme- und Kältebrücken helfen

Wärmebrücken sind oft die Ursache für Schimmelbildung im Haus. Haben Hausbesitzer einen solchen Verdacht, sollten sie ein Infrarot-Thermometer zum Einsatz bringen. Alarmiert sein müssen sie, wenn die Stelle an der Wand kälter als 12,5 Grad ist bei einer Zimmertemperatur von 20 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. Darauf weist Andreas Skrypietz, Leiter der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, hin.

Wärmebrücken - oft auch als Kältebrücken bezeichnet - sind Stellen, an denen warme Raumluft leichter nach außen gelangt als andernorts. Typische Stellen für Wärmebrücken sind Zimmerecken und Fenster sowie Stellen, an denen mehrere Bauteile aneinander grenzen - zum Beispiel eine Geschossdecke an die Wand. Hier kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft - und Schimmelpilze wachsen.

mmo/dpa

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