Donnerstag, 30. Juni 2016

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Post moniert IT-System von SAP und IBM Deutsche Post DHL prüft Aussicht auf Schadenersatz

Post DHL: Der Logistiker leidet derzeit stark unter der gescheiterten Einführung eines neuen Computersystems in der Frachtdivision

Hamburg - Die Deutsche Post DHL Börsen-Chart zeigen prüft, ob sie von den IT-Konzernen SAP Börsen-Chart zeigen und IBM Börsen-Chart zeigen Schadenersatz verlangen kann. Die Post hält beiden Firmen vor, ein unbrauchbares IT-System für die Speditionssparte geliefert zu haben. Das berichtet das manager Magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (20. November) im Handel ist.

Mit der Untersuchung möglicher Ansprüche hat das Bonner Unternehmen den Spezialisten Strategy& beauftragt, eine Tochter des Wirtschaftsprüfers PwC. Die Post leidet derzeit stark unter der gescheiterten Einführung eines neuen Computersystems in der Frachtdivision (DHL Global Forwarding Freight).

Der Testbetrieb des Systems, das von SAP und IBM geliefert wurde, musste wegen gravierender Mängel abgebrochen werden. Die verpatzte Umstellung hat die Geschäfte der Sparte erheblich gestört. Die Post hat für das Debakel bereits 345 Millionen Euro abgeschrieben oder zurückgestellt.

Klarstellung der Redaktion: Unser Beitrag zu den IT-Problemen der Deutschen Post in der Dezember-Ausgabe enthält eine missverständliche Formulierung, wonach neben IBM auch SAP als Generalunternehmer für die Deutsche Post arbeitet. Dies ist nicht der Fall. SAP ist nach Informationen des manager magazins nicht als Generalunternehmer für die Deutsche Post tätig. Wir bitten, die missverständliche Formulierung zu entschuldigen. (soc)

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