Mittwoch, 19. September 2018

Weniger Staus und volle Züge Wie Pendler schneller in den Feierabend starten

Berufspendler: Per App und Faltrad schneller zum Ziel

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland pendeln zum Büro. Das bedeutet, sie wechseln auf dem Weg vom Wohnort zum Arbeitsplatz die Gemeinde. Dabei braucht knapp ein Drittel aller Pendler sogar mehr als 45 Minuten zum Arbeitsplatz - und das morgens und abends. Während ihre glücklicheren Kollegen schon am Ziel sind, stehen sie in überfüllten Zügen oder ärgern sich über Staus.

Das kostet nicht nur Zeit, sondern belastet auch die Gesundheit. Deswegen stellen wir Ihnen nachfolgend ein paar Entspannungshilfen vor, um das Pendeln zu erleichtern:

Pendeln mit dem Zug

DB-Streckenagent

Der DB-Navigator der Deutschen Bahn gibt Auskunft über alle Bahnverbindungen, egal ob Fern- oder Nahverkehr. Benutzer können nachsehen, ob ihr Zug Verspätung hat oder sich ein Ticket aufs Handy buchen. Mittlerweile ist das in einigen Verkehrsverbänden auch für Regionalzüge und S-Bahnen möglich.

Doch gerade im Nahverkehr hat der DB-Navigator seine Grenzen. Gibt es größere Störungen im Bahnnetz, weichen die Informationen in der App auch mal von den Infos auf der Webseite, auf Anzeigetafeln oder in Durchsagen ab. Um dieses Problem vor allem für den Nahverkehr zu lösen, hat die Deutsche Bahn Anfang letzten Jahres eine neue App auf den Markt gebracht: Den DB Streckenagenten.

User der neuen App können sich ihre gewohnten Strecken und Zeiten anlegen und werden vom DB-Streckenagenten per Push-Nachricht informiert, wenn Züge ausfallen oder sich verspäten. Ihnen werden alternative Verbindungen angezeigt, mit denen sie trotzdem ans Ziel kommen. Und wer Angst davor hat, in einem unbekannten Bahnhof seinen Anschlusszug nicht zu finden, dem wird mit Bahnhofsplänen in der App Abhilfe geschaffen.

Warum die Funktionen des Streckenagenten nicht im DB-Navigator integriert sind, bleibt allerdings ein Rätsel. Es ist für Nutzer aufwändig, zwischen zwei Apps zu wechseln, wenn sie zum Beispiel im DB Navigator ihr Ticket gespeichert haben, aber im Streckenagenten nach alternativen Verbindungen Ausschau halten. Außerdem gab es in Einzelfällen Kritik von Usern: Falls Schneefälle oder Unwetter das Bahnnetz komplett lahmlegen, konnte auch der Streckenagent nicht mehr zuverlässig helfen.

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