Samstag, 2. Juli 2016

Förderstaaten in Not Diese Länder leiden am stärksten unter dem niedrigen Ölpreis

Ölförderung in Bahrain: Der Preis des schwarzen Goldes befindet sich auf Talfahrt, was viele Länder in Bedrängnis bringt
Zuletzt ließ der Streit zwischen Saudi-Arabien und dem Iran wegen der Hinrichtung eines hohen schiitischen Geistlichen durch die Saudis die Ölpreise vorübergehend leicht steigen. Langfristig betrachtet notiert Öl aber mit den aktuell rund 37 Dollar je Barrel der Sorte Brent auf historisch niedrigem Niveau.

Tatsächlich bringt die anhaltende Talfahrt des schwarzen Goldes einige Staaten, die besonders stark vom Ölgeschäft abhängig sind, bereits in ernsthafte Schwierigkeiten. Wie auch die "Welt" kürzlich berichtete, brauchen die Finanzminister der Ölfördernationen weltweit im Schnitt einen Preis von 96 Dollar, um ihre Staatshaushalte finanzieren zu können. Davon ist Öl zurzeit weit entfernt. "Die Haushaltssituation vieler Länder ist prekär", zitiert deshalb die Zeitung einen Rohstoffstrategen der Bank of America Merrill Lynch.

Gemeint sein dürften vor allem diese Staaten:

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