Samstag, 24. September 2016

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Sportartikelhersteller enttäuscht Kursrutsch von Nike belastet Adidas

Nike: In China laufen die Geschäfte glänzend - dennoch drückt der starke Dollar auf den Umsatz

Die Aktien von Adidas Börsen-Chart zeigen sind am Mittwoch im vorbörslichen Geschäft als schwächster Dax-Wert rund 1 Prozent unter ihren Xetra-Schlusskurs gefallen. Nach Börsenschluss in den USA war die Zahlenvorlage und der Ausblick des Sportartikelprimus Nike mit einem Kursminus von 6 Prozent abgestraft worden.

Die Aussagen von dem insgesamt gemischten Zahlenwerk von Nike ließen sich nur bedingt auf Adidas übertragen, sagte ein Händler am Morgen. Allerdings dürfte der Bericht nicht ausreichen, um die Stimmung für Adidas-Aktien weiter hoch zu halten. Das Papier ist zuletzt gut gelaufen und steht knapp unter seinem Rekordhoch. Mit einem Plus von fast 13 Prozent ist Adidas der beste Wert im Dax seit Jahresbeginn.

Nike Börsen-Chart zeigen hatte mit seinem Gewinn zwar die Erwartungen der Analysten übertroffen, der Umsatz fiel aber etwas schwächer als angenommen aus. Die Bestellungen für die nahe Zukunft, eine von Analysten stark beachtete Größe, legten um zwölf Prozent zu.

Gewinnsprung von Nike - Anleger dennoch enttäuscht

In den drei Monaten bis Ende Februar kletterte der Überschuss verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreswert um 20 Prozent auf 950 Millionen Dollar (847 Mio Euro), wie der Adidas -Konkurrent am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse kletterten um acht Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar. Konzernchef Mark Parker sprach von "robustem" Wachstum.

Während der Gewinn die Erwartungen der Analysten übertraf, fiel der Umsatz etwas schwächer als angenommen aus.

Die Bilanz leidet weiter unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz um 14 Prozent gewachsen. Während die Hausmarke Nike ein Plus von neun Prozent verbuchte, gingen die Converse-Erlöse in gleicher Größenordnung zurück.

Vor allem in China und Japan boomen die Nike-Geschäfte weiter - hier verkaufte der Konzern ohne Berücksichtigung von Währungsschwankungen jeweils 27 Prozent mehr Sportartikel als im Vorjahr. In Westeuropa - wo der deutsche Rivalen Adidas Zuhause ist - legte Nike mit einem währungsbereinigten Absatzplus von 12 Prozent etwas weniger deutlich zu als im eigenen Heimatmarkt Nordamerika, wo die Erlöse um 14 Prozent stiegen. Die Bestellungen für die nahe Zukunft, eine von Analysten stark beachtete Größe, legten um zwölf Prozent zu.

la/dpa/reuters

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