Mittwoch, 28. September 2016

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Karl-Ludwig Kley Merck-Chef sieht seine Zukunft bei der Lufthansa

"Es wäre mir eine Ehre, Ja zu sagen": Merck-Chef Karl-Ludwig Kley macht aus seinen Ambitionen, an die Spitze des Lufthansa-Aufsichtsrats zu rücken, keinen Hehl

Im höchsten Gremium der Deutschen Lufthansa zeichnet sich ein Wechsel ab. Karl-Ludwig Kley (64), der bereits im Aufsichtsrat sitzt, hat erstmals offen sein Interesse bekundet, den Vorsitz der Kontrolleursrunde zu übernehmen. "Würde ich gefragt, wäre es mir eine Ehre, Ja zu sagen", sagte Kley dem manager magazin (Erscheinungsdatum: 18. Dezember).

In Aufsichtsratskreisen der Fluggesellschaft war zuletzt der Eindruck entstanden, der amtierende Vorsitzende Wolfgang Mayrhuber (68) wolle sich aus persönlichen Gründen möglicherweise aus dem Amt zurückziehen.

Mayrhuber wollte dazu auf Befragen von manager magazin keinen Kommentar abgeben. In Lufthansa-Kreisen ist davon die Rede, dass ein Wechsel des Chefaufsehers wohl nicht vor 2017 ansteht.

Kley, der Ende April 2016 sein Amt als Vorstandsvorsitzender des Pharma- und Chemiekonzerns Merck abgibt, gehört heute schon dem Präsidium des Lufthansa-Aufsichtsrats an und kennt das Unternehmen als ehemaliger Finanzvorstand in allen Details.

Kley bekundete zugleich seinen Respekt vor der möglichen neuen Aufgabe. Seine Bereitschaft erkläre er "in dem vollen Bewusstsein der riesigen Aufgabe, diese Ikone der deutschen Wirtschaft zu stärken", sagte er dem manager magazin.

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