Dienstag, 26. März 2019

Starinvestor reduziert Anteil an schwächelndem IT-Konzern Warren Buffett verkauft ein Drittel seiner IBM-Anteile

Warren Buffett: Vertrauen in die US-Wirtschaft, aber nicht mehr so stark in IBM

Für den IT-Riesen IBM Börsen-Chart zeigen läuft es seit Monaten nicht gut. Der Umbau von "Big Blue" kommt unter Vorstandschefin Virginia Rometty zwar voran, doch die neuen Geschäftsfelder können die Schwindsucht in der PC-Sparte noch nicht ausgleichen. Die Folge: Seit 20 Quartalen in Folge sinkt der Umsatz von IBM - und nun hat sich auch noch US-Investorenlegende Warren Buffett teilweise bei dem schwächelnden IT-Konzern IBM zurückgezogen.

In den ersten Monaten diesen Jahres habe er ein Drittel seiner IBM-Anteile verkauft, sagte Buffett am Donnerstag dem TV-Sender CNBC. "Ich bewerte IBM nicht mehr so wie vor sechs Jahren, als ich angefangen habe zu kaufen." IBM sei eine starke Firma, habe aber auch starke Konkurrenz. Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway halte immer noch über 50 Millionen IBM-Aktien. Ende 2016 waren es 81 Millionen.

Schwächelnder IT-Riese: Little Big Blue - IBMs letzte Hoffnung heißt Watson

Buffetts Einstieg bei IBM kam seinerzeit überraschend. Seine Weigerung bei Technologiefirmen einzusteigen war fast schon legendär. Von Geschäftsmodellen, die seiner Ansicht nach schwierig zu verstehen sind, hielt er sich fern. Über die Jahre wuchs die IBM-Beteiligung neben American Express Börsen-Chart zeigen, Coca-Cola Börsen-Chart zeigen, Kraft Heinz Börsen-Chart zeigen und Apple Börsen-Chart zeigen aber zu einer der größten bei Berkshire an.

Buffetts IBM-Beteiligung war allerdings nicht von Erfolg gekrönt. Der Umsatzschwund bei IBM setzte sich zu Jahresbeginn auch im 20. Quartal fort.

la/reuters

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