Montag, 27. Juni 2016

Konzernumbau Gea trennt sich von Personalmanagerin Cornelia Hulla

Abschied von der Gea Group: Cornelia Hulla, die erst 2012 von Coca Cola Deutschland zu Gea wechselte, verlässt das Unternehmen

Wieder eine weniger: Cornelia Hulla, Head of Corporate Human Resources bei der Gea Group, wird das Unternehmen verlassen. Hullas Abschied dürfte die Diskussion über das Scheitern von Frauen in hohen Führungspositionen verstärken.

Hamburg - Auf Nachfrage bestätigte Gea eine entsprechende Information von manager magazin online. Die Position wird zunächst nicht neu besetzt; die Gea Group Börsen-Chart zeigen steckt mitten in einem kräftigen Konzernumbau ("Fit for 2020").

Hulla, die bis 2011 als Vorstand für Personal und Arbeitsdirektorin bei Coca Cola Deutschland gewirkt hatte, war erst 2012 zu Gea gekommen. Das Unternehmen ist im Bereich Spezialmaschinenbau mit Schwerpunkt Prozesstechnik und Komponenten tätig.

Bei der Gea berichtete Hulla an Personalvorstand Stephan Petri. Branchenkennern zufolge gab es zwischen Petri und der als zupackend und meinungsstark bekannten Personalmanagerin Hulla zunehmend Konflikte über die Ausrichtung der Personalarbeit im Unternehmen. Gea wollte sich zu den Gründen für den Abgang nicht äußern.

Hullas Abschied dürfte die Diskussion über das Scheitern von Frauen in hohen Führungspositionen verstärken. In den vergangenen Monaten räumten zahlreiche Frauen ihre Jobs im Top-Management. Rund die Hälfte der weiblichen Vorstandsbesetzungen der vergangenen Jahre ist gescheitert, darunter Angelika Titzrath (Deutsche Post Börsen-Chart zeigen), Elke Strathmann (Continental Börsen-Chart zeigen ) oder Marion Schick (Deutschen Telekom Börsen-Chart zeigen).

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