Freitag, 16. November 2018

GE legt Ölgeschäft mit Baker Hughes zusammen Die Siemens-Rivalen zeigen Muskeln

General Electric: Der Siemens-Rivale kombiniert sein Öl- und Gasgeschäft mit Baker Hughes

Der US-Industrieriese General Electric Börsen-Chart zeigen legt sein Öl- und Gasgeschäft mit dem Ölfeldausrüster Baker Hughes zusammen. Der Siemens-Rivale wird am neuformierten Unternehmen mit 62,5 Prozent die Mehrheit halten und überweist 7,4 Milliarden US-Dollar (6,8 Mrd Euro) als Dividende an die derzeitigen Baker-Hughes-Aktionäre, wie die Firmen am Montag mitteilten.

Baker Hughes soll das Angebot von GE an Öl- und Gaskonzerne abrunden. Die neue Firma werde jährlich rund 32 Milliarden Dollar Umsatz machen, hieß es. Über ein Zusammengehen war in den vergangenen Wochen spekuliert worden, GE hatte Gespräche mit Baker Hughes bestätigt. Mitte 2017 soll der Deal abgeschlossen werden, Baker-Hughes-Eigner und Behörden müssen noch zustimmen.

Derzeit ist das Umfeld in der Branche schwierig. Wegen des niedrigen Ölpreisniveaus halten sich die Kunden aus der Ölindustrie mit Investitionen zurück. Mit dem Schritt vergrößert sich für GE die ohnehin hohe Abhängigkeit von der Branche noch. GE und Baker Hughes wollen im schwierigen Umfeld unter anderem mit Kostensenkungen punkten - 1,6 Milliarden Dollar soll der Zusammenschluss ab dem Jahr 2020 einbringen. Der deutsche Siemens-Konzern hatte sich in dem Bereich 2014 mit dem US-Kompressorenhersteller Dresser Rand milliardenschwer verstärkt.

la/dpa-afx

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