Mittwoch, 26. April 2017

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Neues Gesetz schützt Arbeitnehmer im Feierabend Franzosen dürfen Anrufe vom Chef ignorieren

Feierabend-Bier: In Frankreich künftig ungestört

In Frankreich soll der Feierabend seinen Namen künftig verdienen: Der Gesetzgeber gesteht Arbeitnehmern künftig grundsätzlich zu, Kommunikationsmittel wie Smartphones für berufliche Zwecke nach Feierabend abzuschalten. Im Arbeitsrecht gilt seit dem Jahreswechsel erstmals eine neue Bestimmung für Unternehmen mit mehr als 50 Arbeitnehmern.

Dies geht aus einer früheren Mitteilung des Arbeitsministeriums hervor. Die Regelung erlaubt es Beschäftigten, berufliche E-Mails und Telefonate außerhalb der Arbeitszeiten zu ignorieren.

In welchem Umfang die Unternehmen das "Recht auf Abschalten" verankern, soll zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern ausgehandelt werden. Die Regelung ist Teil der Reformen im französischen Arbeitsrecht, die den Namen der zuständigen Ministerin Myriam El Khomri tragen.

Das Ministerium verwies auf eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Eléas. Demnach nutzen 37 Prozent der befragten Angestellten ihre beruflichen Kommunikationsmittel auch nach Feierabend oder am Wochenende.

nis/dpa-afx

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