Freitag, 29. Juli 2016

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BMW, Mercedes, Telekom Wie deutsche Unternehmen im Social Web punkten

Bilder, Reichweite, Service: Autobauer und Medienkonzerne liegen bei Social Media in Deutschland vorn, wie eine Erhebung des Social-Media-Excellence-Kreises von über 160 Unternehmen zeigt. manager magazin online stellt die erfolgreichsten Strategien vor.

Facebook, Twitter und Co.: Unternehmen müssten in Social Media weit mehr sehen als Ausspielkanäle für Marketing, sagt Albert Brenner vom SME
Hamburg - Es klingt banal: Ob ein Unternehmen leicht Erfolge auf Facebook, Twitter und Co. feiern kann, hängt nicht zuletzt mit seinen Produkten zusammen. "Unternehmen wie die Techniker-Krankenkasse oder die Deutsche Telekom müssen sich mehr strecken, um viel zu erreichen", sagt Albert Brenner vom Social-Media-Excellence-Kreis. Medienunternehmen wie Disney hätten es dagegen leichter, weil über ihre Filme fast automatisch viel im Netz geredet werde. Was können Unternehmen tun, deren Branche nicht von Natur aus attraktiv für Netznutzer ist?

"Tendenziell gilt sicherlich auch: Viel hilft viel", sagt Brenner, "aber Unternehmen müssen nicht zwangsweise viel in Social Media investieren, um auch viel zu erreichen. Es kommt auf die richtige Strategie an."

Brenner ist Beirat im Social-Media-Excellence-Kreis (SME): "Wir sind eine Vereinigung von über 160 Social-Media-Anwender-Unternehmen mit mindestens 1000 Mitarbeitern, die alle zudem einen gewissen Social-Media-Reifegrad erreicht haben." Als reif gelte ein Unternehmen, wenn es Facebook, Twitter und Co. nicht mehr nur als reine Dialogkanäle fürs Marketing betrachte: Es definiere etwa den Reifegrad, wenn das Social-Media-Team auch in anderen Abteilungen, etwa im Verkauf oder im Service, eingesetzt werde.

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