Freitag, 9. Dezember 2016

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Merkels Hebel bei Erdogan-Treffen Fünf unbequeme Wirtschafts-Wahrheiten über die Türkei

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan: Wer pokert besser?
Die Flüchtlingskrise hat Recep Tayyip Erdogan zu einem gefragten Mann in Europa gemacht. Heute lotet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut in Ankara aus, wie und zu welchem Preis der autoritär regierende türkische Präsident Deutschland helfen kann. Deutlich weniger Vertriebene als bisher sollen sich auf den Weg aus Kleinasien nach Europa machen.

Erdogan kostet seine neue Rolle genüsslich aus - doch ganz so stark ist seine Position nicht. Die Wirtschaft der Türkei ist aufs Engste mit Europa verflochten. Die Türkei hat deshalb selbst ein großes Interesse daran, dass aus der ohnehin schon schwierigen Lage keine unüberschaubare Dauerkrise wird.

Fünf unbequeme Wahrheiten über den ökonomischen Zustand der Türkei belegen: Merkel kann in Ankara durchaus ein bisschen selbstbewusst auftreten.

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