Freitag, 15. Dezember 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Japan, China, Südkorea verzeichnen Rekordmarken Asiens Börsen auf Zehnjahreshoch

Börse in Fuyang: MSCI Asia auf Zehnjahreshoch, Japan auf 21-Jahres-Hoch, Südkorea auf Rekordhoch

In der Hoffnung auf einen weltweiten Wirtschaftboom haben sich Anleger in Asien am Freitag mit Aktien eingedeckt und die Börsen auf Höhenflug geschickt. In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei Börsen-Chart zeigen schloss ein Prozent höher bei 21.155 Punkten, das war der höchste Schlusskurs seit 21 Jahren. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte im Handelsverlauf bis zu 0,3 Prozent auf ein Zehn-Jahres-Hoch von 549 Punkten zu.

"Die Aktienkurse werden im Gleichklang mit den Geschäftsergebnissen von Unternehmen rund um den Globus weiter steigen", meinte Analyst Nobuyuki Kashihara vom Vermögensverwalter One. Die derzeitige Situation mit guter konjunktureller Entwicklung und niedrigen Leitzinsen biete gute Voraussetzungen für eine weitere Aktienrally.

Der südkoreanische Index markierte mit 2479 Zählern ein Rekordhoch - trotz des Atomkonflikts zwischen Nordkorea und den USA. Auch die Börsen in China verzeichneten Kursgewinne.

Unternehmen aus Asien gefragt - nur Kobe Steel nicht

Bei den Einzelwerten stach erneut der japanische Stahlkonzern Kobe Steel hervor mit einem Kursverlust von 8,7 Prozent. Die "Nikkei"-Zeitung berichtete, dass über 30 Unternehmen außerhalb Japans Produkte von Kobe Steel mit gefälschten Spezifikationen erhalten haben.

In Südkorea rechnet Samsung Börsen-Chart zeigen für das abgelaufene dritte Quartal 2017 laut jüngsten Zahlen erneut mit einem operativen Ergebnis auf Rekordniveau. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um nahezu das Dreifache auf etwa 14,5 Billionen Won (10,8 Milliarden Euro) steigen, hieß es in dem Ergebnisausblick. Als Grund für die guten Zahlen gilt vor allem die boomende Nachfrage nach Speicherchips. Samsung ist bei diesen Produkten ebenso marktführend wie bei Smartphones und Fernsehern.

la/dpa/reuters

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH