Freitag, 24. November 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Dubai Air Show startet mit 15-Milliarden-Deal Fensterplatz am Mittelgang - Emirates' neue First Class

Branchenmesse: Fensterplatz am Mittelgang - Dubai Air Show startet
Fotos
AP

Die größte Fluglinie des Nahen Ostens startet mit einem 15-Milliarden-Deal in die Dubai Air Show. Zum Auftakt der alle zwei Jahre stattfindenden Branchenmesse hat Emirates bei Boeing Börsen-Chart zeigen 40 Maschinen des Typs 787-10 bestellt. Diese hätten laut Listenpreis einen Wert von 12,5 Milliarden Dollar, teilte der amerikanische Flugzeugbauer mit; einschließlich der bestellten Ausstattung sei der Auftrag insgesamt 15,1 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro schwer).

Die Flugzeuge sollen 2022 ausgeliefert werden. Emirates habe sich bewusst für den 787 und gegen das Modell A350 des europäischen Luftfahrtriesen Airbus entschieden, sagte Emirates-CEO Ahmed bin Saeed Al Maktoum. In den vergangenen Jahren hatten Emirates und seine Konkurrenten aus dem Nahen Osten regelmäßig Großaufträge in Dubai verkündet - 2013 etwa für insgesamt 140 Milliarden Dollar.

2017 steht die Dubai Air Show im Zeichen politischer Spannungen: Qatar Airways, sonst ein großer Aussteller, nimmt in diesem Jahr nicht teil - Heimatland Katar wird seit Sommer von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und Bahrain isoliert. Dem Land wird vorgeworfen, Islamisten zu unterstützen.

Fensterplätze auch am Mittelgang

Emirates nutzte den Auftakt der Air Show nun auch, um neue First-Class-Suiten zu präsentieren. Erstmals sollen dabei auch Suiten im Mittelgang Fluggästen das Gefühl von Fensterplätzen vermitteln können - "virtuelle Fenster" zeigen den Himmel, aufgenommen von Kameras und übertragen von Glasfaserkabeln.

Emirates-President Tim Clark stellte die neuen Suiten am Sonntag vor. Sie sollen künftig in Boeing-777-Maschinen der Airline verfügbar sein - wie viel Tickets für die knapp vier Quadratmeter großen Räume kosten sollen, teilte Clark nicht mit.

Lesen Sie nun: Himmlische Suiten - die neue First Class von Singapore Airlines

luk mit AP und Reuters

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH