Donnerstag, 19. Juli 2018

Vernetzte Fahrzeuge Conti macht mit Joint Venture in China mobil

Continental: Der Auto-Zulieferer setzt verstärkt auf Mobilitätsdienste

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental Börsen-Chart zeigen will künftig auch in China verstärkt mit Mobilitätsdiensten Geld verdienen. Dazu unterzeichnete das Unternehmen mit China Unicom Smart Connection, einer Tochter des Mobilfunkanbieters China Unicom, einen Vertrag für ein strategisches Gemeinschaftsunternehmen. Das teilte Continental am Mittwoch mit.

Beide Unternehmen sollten zu je 50 Prozent am neuen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt sein. Den Angaben zufolge geht es um Dienste und Anwendungen für Fahrzeugdaten sowie Software für vernetzte Fahrzeuge.

Digitale Datenströme können für viele Geschäftsfelder genutzt werden - etwa eine bessere Verkehrsführung, Kartendienste, Carsharing oder Roboter-Taxis. China ist der größte Automarkt der Welt, Mobilitätsdienste sind dort gefragt und wachstumsstark.

"Das Geschäftsmodell wird sich verändern"

Erst im März hatte Continental angekündigt, dass sich das Geschäftsmodell des Konzerns wegen des Trends zu vernetzten und selbstfahrenden Fahrzeugen verändern werde.

"Durch den Trend der Digitalisierung eröffnet sich für uns in China ein wachsender Markt für Mobilitätsdienste", sagte Helmut Matschi, Vorstandsmitglied der für Informationsmanagement zuständigen Division Interior von Continental. China Unicom sei einer der drei führenden Mobilfunkanbieter in China und eine "perfekte strategische Ergänzung".

la/dpa/reuters

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH