Montag, 19. November 2018

Wachstumsstratege Ulf Schneider ist "Manager des Jahres" 2013

Fresenius-Chef Ulf Schneider: Mit geschickter Übernahmestrategie für zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn gesorgt

Vor wenigen Wochen hat Ulf Schneider den härtesten Übernahmekampf der vergangenen Jahre in Deutschland für sich entschieden. Jetzt erhält er eine begehrte Auszeichnung: Die Expertenjury des manager magazins zeichnet den Chef der Fresenius SE für seine langfristige Wachstumsstrategie aus.

Hamburg - Fresenius-Chef Ulf Schneider ist "Manager des Jahres" 2013. Dies berichtet das manager magazin in seiner am Freitag (22. November) erscheinenden Ausgabe. Eine sechsköpfige Jury wählte den 48-Jährigen wegen seiner nachhaltigen Wachstumsstrategie. ´

Erst im September hat Schneider mit dem Kauf der wichtigsten Krankenhäuser des im MDax notierten Krankenhauskonzerns Rhön-Klinikum Börsen-Chart zeigen den härtesten Übernahmekampf der vergangenen Jahre in Deutschland für sich entschieden. "Dieser Deal ist sein Meisterstück und gleichzeitig der Beleg, wie konsistent und nachhaltig er seine Strategie umsetzt", lobt mm-Juror Roland Berger. Es war die vorerst letzte einer ganzen Reihe milliardenschwerer Übernahmen, die dem Unternehmen in den vergangenen Jahren zweistellige Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn bescherten.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler führt den Gesundheitsdienstleister Fresenius Börsen-Chart zeigen seit Mai 2003 und hat in dieser Zeit den Umsatz um den Faktor 2,7 auf 19,3 Milliarden Euro gesteigert und den Gewinn auf zuletzt 3,1 Milliarden Euro vervierfacht. Heute ist Fresenius der weltweit führende Dialysespezialist und der größte private Krankenhausbetreiber in Deutschland.

Der Jury gehören neben Roland Berger Alexander Dibelius, Deutschland-Chef der Investmentbank Goldman Sachs, der Unternehmensberater Hermann Simon, der Managementconsultant Reinhard K. Sprenger, der Wirtschaftsanwalt Georg F. Thoma sowie manager-magazin-Chefredakteur Steffen Klusmann an.

manager magazin verleiht den Preis in diesem Jahr zum 19. Mal. Im vergangenen Jahr wurde VW-Chef Martin Winterkorn ausgezeichnet. In den Jahren davor Norbert Reithofer (2011, BMW), Herbert Hainer (2010, Adidas), Hans-Jörg Bullinger (2009, Fraunhofer-Gesellschaft) und Werner Müller (2008, Evonik).

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