Samstag, 27. August 2016

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US-Onlinehändler baut Logistik aus Amazon steigt ins Seefracht-Geschäft ein

Amazon-Verpackung: Neues Angebot ist interessant für chinesische Firmen
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Amazon-Verpackung: Neues Angebot ist interessant für chinesische Firmen

Die chinesische Amazon-Zweigstelle hat eine Lizenz als Seefracht-Dienstleister erhalten. Das teilte die US-Seefrachtbehörde mit. Eigene Transportschiffe darf Amazon mit dieser Erlaubnis zwar nicht auf See schicken. Jedoch kann das Unternehmen nun Ladekapazitäten kaufen und so auch für andere Unternehmen den Warentransport abwickeln.

Dem US-Branchendienst FlexPort zufolge dürfte das neue Angebot von Amazon vor allem für chinesische Unternehmen interessant sein. Diese könnten auf dem Weg Zugang zur großen Kundendatenbank des US-Unternehmens erhalten.

Für US-Unternehmen ist das Angebot hingegen nicht so attraktiv. Überließen diese Amazon den Transport ihrer Produkte, hätte der Onlinehändler gleichzeitig Zugriff auf die Namen der Produzenten und die von Importeuren gezahlten Preise. Diese Daten seien "zu vertraulich", um sie der Konkurrenz zu überlassen, schreibt FlexPort.

Amazon treibt den Ausbau der eigenen Logistik massiv voran: Zuletzt hatte der Konzern angekündigt, sich unabhängiger von Paketdienstleistern wie der Post-Tochter DHL machen zu wollen. Dazu plant der Konzern einen eigenen Lieferdienst.


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brk/AFP/Reuters

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