Dienstag, 30. August 2016

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Neuauflage des Riesenfliegers rückt näher Airbus schenkt dem A380 ein zweites Leben

Airbus A380: Der Riesenflieger verkauft sich schlechter als gedacht - nun soll eine sparsamere Neuauflage den Absatz ankurbeln

Der Riesenflieger A380 macht Airbus Börsen-Chart zeigen derzeit wenig Freude: Noch keine einzige Bestellung gibt es 2015, zudem sind die Aussichten für die kommenden Jahre schlecht. Zu teuer, zu hoher Spritverbrauch, zu unflexibel - da greifen Airlines lieber bei schlankeren Modellen wie dem A350 zu.

Doch auch für den A380 könnte es eine Zukunft geben. Zahlreiche Fachmedien berichten in diesen Tagen, dass das Airbus-Management an einem A380neo arbeitet und dabei weit fortgeschritten ist. Schon 2022 oder 2023 sei die Maschine zu erwarten, sagte Airbus-Vorstandsmitglied John Leahy der "Aviation Week".

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Damit hatte das Drängen von Großkunden wie Emirates und Qatar offenbar Erfolg. Er habe sich in diesem Jahr häufig mit Airbus-Vertretern getroffen, um über den A380 zu sprechen, sagte Emirates-Chef Tim Clark laut dem Fachmagazin "Aero".

A380-Langversion mit 40 bis 50 Extrasitzen

Das neue Flugzeug soll laut Leahy weiter fliegen können, die Triebwerke weniger Kerosin schlucken. Eine Langversion des Fliegers schaffe Platz für zusätzlich 40 bis 50 Extrasitze an Bord. Die offizielle Entscheidung steht allerdings noch aus.

In Dubai präsentierte Emirates unterdessen den ersten A380 mit besonders enger Bestuhlung. In der Maschine finden 615 Menschen Platz. Es gibt lediglich Economy und Business Class. Insgesamt hat Airbus bisher 173 Exemplare des größten Flugzeuges der Welt ausgeliefert. Weitere 144 sind bestellt.


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