Donnerstag, 15. November 2018

Schiffskrise Drei Großreedereien wollen kooperieren

Containerschiff "Carsten Maersk": Die drei größten Reedereien der Welt planen eine Kooperation

Die Flaute in der Schifffahrt bereitet Reedereien weltweit weiter Schwierigkeiten. Die drei Größten ihrer Zunft versuchen nun einen neuen Lösungsansatz: Moller-Maersk, MSC und CMA CGM wollen künftig in der Containerschifffahrt kooperieren, um die Krise besser überstehen zu können.

Kopenhagen - Die weltweit drei größten Containerschiffbetreiber schließen angesichts der Branchenflaute ein Bündnis. Die Containersparte der dänischen Reederei A.P. Moller-Maersk werde mit den zwei größten Rivalen MSC Mediterranean Shipping Company und CMA CGM zusammenarbeiten, um ihr Angebot zu verbessern, teilte das dänische Unternehmen am Dienstag mit.

Die Allianz mit dem Namen P3 will im zweiten Quartal 2014 ihre Geschäfte aufnehmen, wenn die zuständigen Regulierungsbehörden zustimmen. Zusammen wollen die drei Reedereien 255 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von 2,6 Millionen Standard-Containern (TEU) betreiben und Linien von Asien nach Europa, über den Pazifik und über den Atlantik betreiben. Allein Maersk bringe mehr als 100 Schiffe in die Allianz ein, hieß es weiter.

cr/rtr

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