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28.03.2013
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Neuer Weltmarktführer
Gericht genehmigt Fusion von US-Airlines

American-Airlines-Maschine in Miami: American-Anteilseigner sollen 72 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft halten
AFP

American-Airlines-Maschine in Miami: American-Anteilseigner sollen 72 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft halten

Die Fusion von American Airlines und US Airways kommt voran: Ein New Yorker Gericht hat den Zusammenschluss zur weltgrößten Fluggesellschaft abgenickt. Einen Dämpfer muss American-Chef Tom Horton hinnehmen: Seine Millionenabfindung lehnten die Richter ab.

New York - American Airlines und US Airways sind ihrer Fusion ein Stückchen näher gekommen. Ein New Yorker Richter hat dem Zusammenschluss ihren Segen gegeben. Das war notwendig, weil die American-Muttergesellschaft AMR insolvent ist. Das geplante Zusammengehen mit der kleineren US Airways stellt den Neustart dar.

Die beiden Fluggesellschaften hatten ihre Fusion im Februar verkündet und wollen sie bis zum dritten Quartal durchziehen. Es entsteht dabei die neue Nummer eins am Himmel mit mehr als 1500 Flugzeugen und einem Jahresumsatz von annähernd 39 Milliarden Dollar (30,5 Milliarden Euro). Die neue Gesellschaft wird den Namen American Airlines tragen.

Nicht genehmigt hat der Richter zunächst das Abfindungspaket für American-Chef Tom Horton, der zugunsten von US-Airways-Lenker Doug Parker auf die Führung der Gesamtgesellschaft verzichtet. Er wird stattdessen Vorsitzender des Verwaltungsrats, des obersten Firmengremiums. Es geht um rund 20 Millionen Dollar.

American Airlines ist nach Passagierzahlen die drittgrößte Fluggesellschaft der Vereinigten Staaten, US Airways ist die Nummer fünf. Zusammengenommen verdrängen sie die ebenfalls aus einer Fusion hervorgegangene United Continental Chart zeigen vom Spitzenplatz.

Durch den Zusammenschluss hätten die Gläubiger größere Chancen, ihr Geld zu bekommen, hatte American-Chef Horton versprochen. Er muss aber noch einen genauen Plan vorlegen, wie genau der Neustart aussehen soll. Fest steht bislang: Die American-Anteilseigner werden 72 Prozent an der gemeinsamen Gesellschaft halten.

mahi/dpa-afx

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