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28.03.2013
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Risiken bei Crowdinvestments
Die dunkle Seite der Macht der Masse

Von Kristian Klooß

Crowd-Portale im Vergleich: Wo Stolpersteine für Start-ups lauern
Fotos
REUTERS

Deutsche Schwarmfinanzplattformen wie Seedmatch, Innovestment und Companisto haben bereits dutzende junge Unternehmen finanziert. Die Risiken solcher Beteiligungen sind jedoch groß - und haben Gründern wie Investoren schon manch schlaflose Nacht gebracht.

Hamburg - Sie sind viele. Und sie sind mächtig. Kleininvestoren haben in den vergangenen Monaten als Schwarmfinanzierer so manches Projekt auf die Beine gestellt. Seien es Filme, Computerspiele oder allerlei technische Spielzeuge.

So sammelte im Herbst auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter eine Gruppe Studenten vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston fast drei Millionen US-Dollar für den Bau eines kostengünstigen 3D-Druckers ein. Gut zehn Millionen Dollar hatte zuvor das Fünf-Mann-Start-up Pebble Technology für eine Smartwatch zusammenbekommen, auf der sich Apps installieren, Mails und Kalendereinträge lesen, Musikstücke auf Android- und Apple-Geräten steuern lassen.

Doch damit nicht genug. Derzeit können sich Investoren auf der britischen Kickstarter-Website an der Finanzierung eines aus dem "Krieg der Sterne"-Epos bekannten "Todessterns" beteiligen. Hintergrund: Die US-Regierung hatte es zuvor abgelehnt, einer Petition von 34.435 US-Bürgern zu folgen. Diese hatten sich für den entsprechenden Bau ab 2016 eingesetzt - um Jobs zu schaffen und die nationale Verteidigung zu stärken. Von den auf 850 Billiarden Dollar geschätzten Kosten sollen auf Kickstarter nun in einem ersten Schritt 20 Millionen Pfund zusammenkommen.

Bislang sind es allerdings erst 327.289 Pfund. Dass es bis 1. April nicht reichen dürfte, um die Anzahlung für den Todesstern einzusammeln, gilt als sicher.

22.000 Dollar für bunte Ladekabel

Dennoch dürften die Investoren darüber nicht ganz so frustriert sein wie es bei anderen Kickstarter-Projekten bereits der Fall war. Wobei auch deutsche Start-up-Unternehmer die dunkle Seite der Macht der Masse schon zu spüren bekamen.

"Wir sind zwar im Endeffekt bei plus minus Null rausgekommen", sagt Hannes Reichelt. Doch wenn er an jenen "Shitstorm" zurückblickt, der ihm zuvor auf dem Weg der eigenen Kickstarter-Finanzierung entgegengeweht war, schüttelt es ihn noch heute. Reichelt und sein auf Hawaii lebender Geschäftspartner Laurens Laudowicz hatten Kickstarter genutzt, um Geld für ihr Start-up "Juicies" einzusammeln.

Ihre Idee: Die sonst nur in weiß oder schwarz erhältlichen Ladekabel für iPhones wollten sie in allen Regenbogenfarben anbieten. Der Crowd gefiel das. Und so sammelten die zwei Gründer 22.000 Dollar von 1600 Unterstützern ein. Diese wiederum sollten als Gegenleistung jeweils eines der Kabel erhalten. So die Theorie. Die Praxis verlief anders.

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