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27.02.2013
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Beck's-Hersteller
Anheuser Busch soll Bier mit Wasser gestreckt haben

US-Gebräu: Europäischen Biertrinkern kam der Geschmack des amerikanischen Budweiser schon lange eher fad vor
AP

US-Gebräu: Europäischen Biertrinkern kam der Geschmack des amerikanischen Budweiser schon lange eher fad vor

Schwere Vorwürfe gegen den belgisch-amerikanischen Braugiganten Anheuser Busch ("Budweiser"): In den USA soll das Unternehmen Bier mit Wasser gestreckt haben, um höhere Gewinne zu erzielen. Der Konzern wehrt sich - und verkündet gute Geschäftszahlen.

Los Angeles - Wegen des angeblichen Verdünnens von Bier ist in den USA eine Verbraucherklage gegen den weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev eingegangen. Wie die Anwälte der Kläger am Dienstag mitteilten, wird dem Brauer zur Last gelegt, Budweiser-Bier und andere alkoholische Getränke mit Wasser gestreckt zu haben, um höhere Profite zu erzielen.

Auf den Etiketten sei ein falscher Alkohol-Gehalt ausgewiesen worden. Anheuser-Busch Chart zeigen wies die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen stellt Bier der Marke Budweiser für den amerikanischen Markt her. Das europäische Budweiser wird dagegen von einem tschechischen Staatsbetrieb gebraut.

Eine Klage sei bereits am Freitag an einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht worden, sagten die Anwälte. Weitere Klagen sollten noch in dieser Woche folgen. Der Tipp über die falschen Informationen auf den Etiketten sei von ehemaligen Angestellten des Konzerns in den USA gekommen. Einige hochrangige Anheuser-Mitarbeiter hätten zudem bestätigt, dass es zur Unternehmenspolitik gehöre, Premiummarken mit Wasser zu verlängern.

In Deutschland ist der Brauer mit den Marken Beck's, Hasseröder und Löwenbräu vertreten. Er hat seinen Hauptsitz in Belgien.

Geschäft läuft prima - auch dank Preiserhöhungen in den USA

Das Geschäft lief im vergangenen Jahr gut für Anheuser-Busch Inbev, wie der Konzern unterdessen mitteilte - dank eines starken Wachstums in Brasilien und Preiserhöhungen in den USA. Damit konnten die Belgier den schwächelnden europäischen Markt ausbügeln.

Konzernweit legte der Umsatz um knapp 2 Prozent auf 39,8 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Leuven mitteilte. Operativ verdiente der Bierbrauer, zu dem unter anderem die deutsche Marke Beck's gehört, mit 15,5 Milliarden Dollar (11,9 Milliarden Euro) etwas mehr als vor einem Jahr. Der Überschuss legte vor allem wegen deutlich gesunkener Kosten für die Kredite um knapp 24 Prozent auf 7,2 Milliarden Dollar zu.

Die Aktionäre profitieren von dem Gewinnanstieg und dem reduzierten Schuldenberg mit einer deutlichen Dividendenerhöhung. AB Inbev will die Ausschüttung je Aktie auf 1,70 (Vorjahr: 1,20) Euro anheben. Das ist deutlich mehr als Experten erwartet hatten.

nis/rtr/dpa/afx

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