Luftfahrtmanager magazin RSS  - Luftfahrt

Alle Artikel und Hintergründe


04.02.2013
Twitter GooglePlus Facebook

Dreamliner-Desaster
Japan Airlines will Boeing haftbar machen

Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft ANA nach einer Notlandung in Takamatsu
AFP/ TWITTER

Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft ANA nach einer Notlandung in Takamatsu

Wegen des Dreamliner-Desasters will nun auch Japan Airlines Schadenersatz vom US-Flugzeugbauer Boeing verlangen. Milliardenkosten zum Trotz stellte die Fluggesellschaft eine Anhebung der Gewinnprognose in Aussicht.

Tokio - Japan Airlines (JAL) will Schadenersatzansprüche gegen den US-Flugzeugbauer Boeing prüfen. Wegen des Ausfalls der "Dreamliner"-Flugzeuge rechne JAL im Zeitraum 16. Januar bis Ende März mit einem Einnahmeausfall von 1,1 Milliarden Yen (8,7 Millionen Euro), teilte das Unternehmen mit. Dennoch hob JAL die Gewinnprognose für das bis 31. März laufende Geschäftsjahr an.

JAL-Präsident Yoshiharu Ueki stellt allerdings klar, oberste Priorität habe zunächst, die Flugzeuge wieder in die Luft zu bekommen und weniger Gespräche mit Boeing über einen möglichen Schadenersatz. "Wenn die Situation geklärt ist, können und werden wir die Gespräche vorbereiten", sagte er.

Japan Airlines teilte mit, die Beeinträchtigungen durch den Dreamliner-Ausfall hätten teilweise durch das robuste Geschäft in Europa, Nordamerika und Südostasien kompensiert werden können: Die Fluggesellschaft hob ihre Jahresprognose um 16 Prozent auf 163 Milliarden Yen (1,3 Milliarden Euro) an. Dazu trage vor allem die Nachfrage auf Strecken nach Europa, die USA und nach Südostasien bei. Der Umsatz dürfte sich auf 1,23 Billionen Yen belaufen, 1,1 Prozent mehr als zuvor erwartet.

JAL hat sieben der 50 weltweit ausgelieferten Dreamliner in der Flotte und damit deutlich weniger als der Rivale All Nippon Airways (ANA). Dieser hatte ebenfalls angekündigt, Schadenersatzforderungen zu stellen, sobald deren Höhe klar sei.

Der Dreamliner von Boeing Chart zeigen ist wegen mehrerer Sicherheitspannen seit Mitte Januar auf Anordnung der Behörden am Boden. Im Fokus der Untersuchungen stehen die hochmodernen Batterien der 787er-Maschinen. Auch die polnische LOT hatte angekündigt, Schadenersatzansprüche gegen Boeing zu prüfen.

ts/dpa/rtr

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Widerstand gegen "Wings"
Piloten-Streik bei der Lufthansa richtet sich gegen neue Billigableger
Piloten-Streik hat begonnen
Bei Germanwings geht (fast) nichts mehr
Streik bei Germanwings
Piloten drohen Lufthansa mit langem Arbeitskampf
Piloten erhöhen Druck auf Lufthansa
Germanwings droht mit Streik für Freitag

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarifvergleich:
Finden Sie den passenden Tarif
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Tablet Tarifvergleich:
Surfen Sie günstiger