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25.01.2013
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Düsseldorf und Köln
NRW-Großflughäfen streichen 100 Flüge

Streikende Arbeitnehmer auf dem Flughafen Düsseldorf: Der Arbeitsausstand soll bis heute Abend dauern
DPA

Streikende Arbeitnehmer auf dem Flughafen Düsseldorf: Der Arbeitsausstand soll bis heute Abend dauern

Längere Warteschlangen, abgesagte Flüge: Das Sicherheitspersonal an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn streikt den zweiten Tag in Folge. Das sorgt für Ausfälle und Verspätungen. Bis zum Abend soll der Arbeitsausstand dauern.

Düsseldorf/Köln - Am Morgen bildeten sich bereits wieder längere Warteschlangen an den Kontrollen. Besonders betroffen war Düsseldorf, wo allein 80 Verbindungen ausfielen. Die Lufthansa sagte etliche Flüge ab. Ausfälle gab es auch bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin.

Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, bis zum Abend streiken zu wollen. Reisenden wurde empfohlen, sich vor der Fahrt zum Flughafen bei ihren Gesellschaften zu informieren. Bereits gestern waren in Düsseldorf und Köln Hunderte Flüge ausgefallen.

Insgesamt erwartete der Flughafen Düsseldorf - Deutschlands drittgrößter Airport - für Freitag 24.000 abfliegende Passagiere. Viele von ihnen müssten mit Wartezeiten und Ausfällen rechnen, hieß es in einer Mitteilung. In Köln/Bonn wurden einer Sprecherin zufolge am Morgen 26 Starts und Landungen storniert.

Rund 400 Sicherheitsleute streiken seit gestern für mehr Geld. Heute Morgen beteiligten sich erneut 200 Mitarbeiter an den Aktionen, sagte die Fachbereichsleiterin der Gewerkschaft Verdi, Andrea Becker, der Nachrichtenagentur dpa. Dadurch ist auch an diesem Freitag damit zu rechnen, dass der Flugbetrieb in Nordrhein-Westfalen den ganzen Tag über erheblich beeinträchtigt ist.

Gewerkschaft fordert Lohnerhöhung von 30 Prozent

Die Flughäfen bemühten sich jedoch, das Durcheinander in Grenzen zu halten. Die Fluggäste seien diesmal rechtzeitig über die Fortsetzung des Streiks informiert worden, teilten die Flughäfen mit. Am Donnerstag kam der Arbeitskampf in NRW hingegen überraschend.

Die Gewerkschaft Verdi will mit dem Streik ihre Forderung nach Lohnaufschlägen von 30 Prozent für die Sicherheitsbranche durchzusetzen. Auch unbefristete Streiks seien möglich, bekräftigte Becker. Zudem werde überlegt, den Arbeitskampf Anfang nächster Woche auf das gesamte Sicherheitsgewerbe auszuweiten. "Da könnten auch sensible Bereiche wie die Bahnhöfe und der Objektschutz betroffen sein." In der Bewachungsbranche arbeiten allein in NRW 34.000 Menschen.

Die Sicherheitsunternehmen lehnen die Lohnforderungen bisher ab. Verdi habe für die Fluggastkontrolleure eine angebotene Tariferhöhung von über 9 Prozent ausgeschlagen, argumentierten die Arbeitgeber. Eine Lohnsteigerung von 30 Prozent würde zum massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen, hieß es.

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