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22.01.2013
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In den roten Zahlen
Air-Berlin-Mitarbeiter lehnen Lohnschnitt ab

Air-Berlin-Angestellte unter Druck: Lohnverzicht für mögliche Sanierung oder Sicherung des Versorgungsniveaus durch die Bundesarbeitsagentur im Falle der betriebsbedingten Kündigung?
dapd

Air-Berlin-Angestellte unter Druck: Lohnverzicht für mögliche Sanierung oder Sicherung des Versorgungsniveaus durch die Bundesarbeitsagentur im Falle der betriebsbedingten Kündigung?

Es war eine harte Forderung des Managements, die Antwort kam prompt: Die Beschäftigten der Fluglinie Air Berlin wollen nach Gewerkschaftsangaben nicht auf einen Teil ihres Gehalts verzichten, um das Unternehmen zu sanieren. Wie es weitergehen soll, ist jetzt unklar.

Die Forderung der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin nach einem teilweisen Gehaltsverzicht der Mitarbeiter wird von der Belegschaft und der Gewerkschaft Verdi abgelehnt. "Ich kann keine Bereitschaft unter den Mitarbeitern erkennen, dass sie auf Lohn verzichten wollen", sagte Verdi-Sprecher Christoph Schmitz der "Berliner Zeitung". Das gelte sowohl für die vom Management geforderten 5 Prozent vom Einkommen wie auch das 13. Monatsgehalt. Verdi lehne prinzipiell Einschnitte in laufende Verträge zur Sanierung von Unternehmen ab.

Schmitz verlangte erneut mehr Klarheit vom Management der zweitgrößten deutschen Airline über den angekündigten Abbau von 900 Stellen. Die Frage sei, ob dies allein über das Auslaufen befristeter Verträge erreicht werde oder ob auch betriebsbedingte Kündigungen geplant sind.

Nach den Vorstellungen des neuen Unternehmenschefs Wolfgang Prock-Schauer sollen die Gehälter des Vorstands um 10 Prozent, die der aktuell rund 9300 Beschäftigten um 5 Prozent gekürzt werden. Air Berlin will mit einem neuen Sparprogramm rund 400 Millionen Euro an Kosten einsparen. Die Airline ist finanziell angeschlagen und hat zuletzt vor Jahren einen Gewinn erwirtschaftet.

In den vergangenen Wochen hatte bereits mit der SAS eine andere Fluggesellschaft noch weitergehende Lohnverzichte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgehandelt, um die SAS sanieren zu können. Die deutschen Lufthansa Chart zeigen hatte vor Wochen unter anderem die Übertragung des innerdeutschen Flugverkehrs auf die günstigere Konzerntochter Germanwings übertragen, um Kosten zu sparen.

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